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NEW BUSINESS - NR. 2, FEBRUAR 2026

NEW BUSINESS

NEW BUSINESS liefert Informationen über Top-Firmen, zeigt deren Leistungsmerkmale auf, portraitiert Gewinner aus Wirtschaft und Industrie und schafft mit dutzenden Special-Interest-Themen als “Magazin im Magazin”, aber auch mit eigenen hochwertigen Branchen-Guides, zahlreiche interessante und nutzwertorientierte Anregungen für die B2B-Zielgruppe der Entscheidungsträger, Führungskräfte und Opinion Leader.

Cover: NEW BUSINESS - NR. 2, FEBRUAR 2026

Lehre für die Zukunft. »

Neue Lehrberufe, steigende Lehrlings- einkommen und engagierte Unternehmen stehen sinkenden Lehrlingszahlen gegenüber. Österreich steht vor einer Richtungsentscheidung:

Neue Karrierewege für Menschen im Autismus-Spektrum. »

24.000 offene IT-Jobs treffen auf 80 Prozent Arbeitslosigkeit bei Autist:innen. Ein neues Ausbildungsmodell will das ändern und bringt neurodiverse Talente direkt in die Betriebe.

Wenn Expertise nicht reicht. »

Karriereentwicklung trotz fachfremdem Studium ist ein weit verbreitetes Bedürfnis. Ein berufsbegleitender MBA gilt dabei zunehmend als Schlüssel zur nächsten Karriereebene.

Michael Rauhofer, Managing Director von Dachser in Österreich, im Porträt.l »

Stillstand ist keine Option: Innovation und Weiterentwicklung sind für Michael Rauhofer, Managing Director von Dachser Austria, elementar.

Freuen Sie sich auf viele weitere spannende Unternehmensberichte, wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Industrie, Neues aus der Welt der Karrieren, Lifestyle und vieles mehr im aktuellen 124 Seiten starken NEW BUSINESS-Magazin!

In dieser Ausgabe lesen Sie u.a.:
Liebe Leserinnen und Leser,

die Transformation der Arbeitswelt ist in vollem Gange und ein rasches Ende ist nicht in Sicht. „Stabilität ist eine Illusion. Gerade in der Krise braucht es Mut: Wenn die Zukunft gelingen soll, braucht es klare Visionen und unternehmerische Kompetenzen“, sagt Zukunftsforscher Franz Kühmayer anlässlich der Präsentation des HR Inside Trendreports 2026. Veränderung sei demnach kein Ausnahmezustand mehr, sondern die neue Normalität. Unternehmen müssen lernen, handlungsfähig zu bleiben, ohne Orientierung oder Identität zu verlieren.

Besonders drastisch wird der Paradigmenwechsel beim Thema Lernen. Fähigkeiten, die früher vier bis sechs Jahre gültig waren, verändern sich heute in Intervallen von zwölf bis achtzehn Monaten. Prognosen des World Economic Forum zufolge werden bis 2030 rund 39 Prozent der heutigen Kompetenzen obsolet oder grundlegend transformiert sein. „Die Gewinner:innen dieser permanenten Transformation sind jene Unternehmen, die am schnellsten lernen“, betont Kühmayer. „Es zählt immer weniger: Wer hat das größere Budget? Wer hat mehr Spezialist:innen? Sondern: Wer kann besser lernen?“ Lernen wird damit zur zentralen Ressource der Zukunftsfähigkeit.

Zu dieser Erkenntnis ist auch unsere Redaktion anlässlich der Recherchen zu der Ihnen nun vorliegenden Ausgabe gekommen. Allen voran Barbara Sawka, die umfassende Informationen zum Thema Lehre in Österreich zusammengetragen hat. Ihr Fazit: Österreich steht vor einer Richtungsentscheidung: Wird die Lehre zum Zukunftsmotor oder verliert sie weiter an Bedeutung? Mögliche Antworten finden Sie ab Seite 12.

Auch 2026 wird für Unternehmenslenker und Executives ein turbulentes Jahr: Deshalb wird es beim Thema Weiterbildung vor allem um neue Denkweisen, Widerstandsfähigkeit, Flexibilität und innere Haltung gehen. Welche Schwerpunkte für Führungskräfte 2026 besonders wichtig sein werden, analysiert Alexander Bari von der WU Executive Academy ab Seite 18.

Für immensen Bedarf an Bildung sorgt nach wie vor das Thema Digitalisierung. So lautete der Tenor einer Pressekonferenz von SAP-Österreich, die wir ab Seite 28 Revue passieren lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine lehrreiche Lektüre.
Ihre Bettina Ostermann