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Wenn Expertise nicht reicht.

NEW BUSINESS - NR. 2, FEBRUAR 2026
Vom Ingenieur zum ­Beteiligungsmanager: Wilhelm Hansen setzt auf ein MBA-Studium zur Weiterentwicklung seiner Führungskompetenzen. © Wilhelm Hansen/Privat

Karriereentwicklung trotz fachfremdem Studium ist ein weit verbreitetes Bedürfnis. Ein berufsbegleitender MBA gilt dabei zunehmend als Schlüssel zur nächsten Karriereebene.

Viele Berufserfahrene stehen vor demselben Problem: Sie verfügen über fundierte Expertise aus dem Technik-, Gesundheits- oder naturwissenschaftlichen Bereich, haben jedoch nie ein klassisches BWL-Studium absolviert. Sobald Führungsverantwortung, Budgetentscheidungen oder strategische Aufgaben hinzukommen, geraten sie an Grenzen.

Genau hier setzen MBA-Programme wie der Master of Business Administration der IST-Hochschule an: Sie vermitteln umfassende betriebswirtschaftliche Grundlagen, Managementmethoden und Führungskompetenzen – und das so flexibel, dass sie sich mit Beruf und Privatleben vereinbaren lassen.

Praxisbeispiel aus der Energiebranche
Wie ein solcher Karrierewechsel gelingen kann, zeigt Wilhelm Hansen (32). Der Maschinenbauingenieur arbeitet seit Oktober 2024 als Beteiligungsmanager bei den Stadtwerken Schwäbisch Hall – in einer Position, in der strategische Steuerung, wirtschaftliches Denken und Führungskompetenz essenziell sind. „Ich hatte immer technisches Verständnis, aber für den nächsten Karriereschritt brauchte ich Tools, um Unternehmen ganzheitlich bewerten und steuern zu können“, sagt Hansen. Der MBA Business Administration der IST-Hochschule ist für ihn deshalb ein „Gamechanger“.

Besonders wertvoll, so sagt er, sind für ihn die Module rund um Unternehmensrechnung, Controlling, strategisches Management und Leadership, die er direkt im Beteiligungsmanagement anwenden kann.

Für viele Aufsteiger:innen ist die größte Herausforderung, Beruf, Familie und Weiterbildung miteinander zu vereinbaren. Das berufsbegleitende MBA-Programm der IST-Hochschule setzt genau dort an: Online-Studienmaterialien, flexible Prüfungsmöglichkeiten und praxisorientierte Seminare ermöglichen es, das Studium individuell an den Alltag anzupassen. „Ich wollte lernen – nicht: ich musste lernen“, sagt Hansen. Diese innere Motivation, kombiniert mit einem strukturierten Lernmodell, macht den MBA für viele Berufstätige attraktiv.

Führungskräfte werden ­interdisziplinärer
Der Trend ist klar: Führungskräfte kommen immer seltener ausschließlich aus der klassischen BWL. Interdisziplinäre Karrierewege gewinnen an Bedeutung – gerade in technischen, digitalen oder regulierten Branchen. „Ich möchte Unternehmen zukunftsfähig machen“, sagt Hansen. „Dafür brauche ich sowohl technisches Know-how als auch ein tiefes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.“ (BO)