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NEW BUSINESS - NR. 6, JUNI 2026

NEW BUSINESS

NEW BUSINESS liefert Informationen über Top-Firmen, zeigt deren Leistungsmerkmale auf, portraitiert Gewinner aus Wirtschaft und Industrie und schafft mit dutzenden Special-Interest-Themen als “Magazin im Magazin”, aber auch mit eigenen hochwertigen Branchen-Guides, zahlreiche interessante und nutzwertorientierte Anregungen für die B2B-Zielgruppe der Entscheidungsträger, Führungskräfte und Opinion Leader.

Cover: NEW BUSINESS - NR. 6, JUNI 2026

Land im Energiewandel. »

Von Windkraft über Großspeicher bis zu Energiegemeinschaften: Österreich sucht nach Wegen zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit am Energiemarkt.

Wettbewerbsdruck führt zu strategischem Handeln. »

Familienunternehmen nutzen digitale Innovation und Kooperationen als Wettbewerbsvorteil. Das zeigen die Ergebnisse der 12. PwC Family Business Survey – DACH-Region.

Von Elektrolyse bis Chiplets. »

Bosch Österreich erwirtschaftete im Jahr 2025 einen stolzen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro und investiert 200 Millionen Euro in entscheidende Zukunftsthemen.

Martina Hirsch, Geschäftsführerin s REAL Immobilien, im Porträt. »

Keine Erfahrung ist vergebens: Der Weg von Martina Hirsch war vielleicht nicht schnurgerade, aber sie ist trotzdem genau am richtigen Platz angekommen.

Freuen Sie sich auf viele weitere spannende Unternehmensberichte, wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Industrie, Neues aus der Welt der Karrieren, Lifestyle und vieles mehr im aktuellen 116 Seiten starken NEW BUSINESS-Magazin!

In dieser Ausgabe lesen Sie u.a.:
Liebe Leserinnen und Leser,

der aktuelle „Länderreport Österreich“ der Internationalen Energieagentur (IEA) zeigt klar: Österreich hat ambitionierte Klima- und Energieziele und eine starke erneuerbare Basis – doch die Lücke zwischen Anspruch und Realität beim Erneuerbaren-Ausbau wird größer. Obwohl erneuerbare Energien 2024 rund 90 Prozent des österreichischen Strombedarfs gedeckt haben, sei Österreich derzeit nicht auf Zielkurs. Photovoltaik ist zwar stark gewachsen und erreichte 2024 11,3 Prozent der Stromversorgung. Zugleich betont die IEA, dass der Windkraftausbau beschleunigt werden muss, um etwa saisonale Nachfrage im Winter abzudecken – doch Genehmigungshürden und Governance-Probleme hemmen den Ausbau.

Auch im Wärmebereich sieht die IEA erheblichen Handlungsbedarf. Zwar sei der Anteil von Öl am Energieverbrauch von Gebäuden zwischen 2005 und 2024 deutlich gesunken, dennoch sind weiterhin rund 850.000 Gasheizungen und 450.000 Ölheizungen in Betrieb. Die IEA empfiehlt unter anderem integrierte Wärme- und Kältepläne auf nationaler, regionaler und kommunaler Ebene sowie gezielte Anreize für Vermieter:innen und Mieter:innen. Bei erneuerbarer Wärme braucht es also deutlich mehr Kontinuität. 

Fazit: Österreich kann seine Klima- und Energieziele erreichen, wenn Ausbau, Netze, Speicher, Flexibilität und erneuerbare Wärme konsequent beschleunigt werden. Zu dieser Erkenntnis ist auch Barbara Sawka im Zuge ihrer Recherchen zur aktuellen Coverstory gekommen. Ab Seite 12 wirft sie einen aufmerksamen Blick in die Bundesländer, wo zahlreiche Projekte verdeutlichen, wie regionale Initiativen den Ausbau erneuerbarer Energien, moderner Netze und neuer Speicherlösungen vorantreiben.

Das Thema Nachhaltigkeit zieht sich auch durch unser Burgenland Special. Der Großdruckanbieter Trevision beispielsweise realisiert ein Kreislaufsystem für Werbematerialien. Des weiteren hat Austrotherm eine österreichweit einzigartige Recyclinganlage für EPS- und XPS-Dämmstoffe am Standort Purbach in Vollbetrieb genommen. Und Lukas Püspök, Geschäftsführer des gleichnamigen burgenländischen Energieunternehmens, wurde mit dem EY Entrepreneur Of The Year 2025 in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet.

Eine bereichernde Lektüre wünscht Ihnen Ihre
 
Bettina Ostermann