Sie befinden sich hier:  Home  |  Mutiger in neue Projekte gehen
Philipp Nemetz, Regionalmanager Tirol Aon Österreich © sams-foto.com

Komplexe Bauprojekte verlangen nach einem ganzheitlichen Blick auf das "Big Picture". Integrierte Risiko- und Versicherungslösungen schaffen hier Steuerbarkeit, Planbarkeit – und neue Chancen.

Angesichts der Komplexität im modernen Bauwesen stoßen herkömmliche Versicherungskonzepte zunehmend an ihre Grenzen. Gerade bei großen Projekten wird nicht nur mit Beton, Holz und Stahl jongliert, sondern mit einem hochkomplexen Konstrukt aus rechtlichen, finanziellen und partnerbezogenen Risiken – das schnell ins Wanken gerät. Der Aon Global Risk Management Survey 2025 untermauert das: Während das Risiko des "Scheiterns von Großprojekten" (nicht allein auf die Baubranche bezogen) international in den Top 30 liegt, zeigt der Blick auf Österreich eine noch höhere Relevanz: Hierzulande rangiert dieses Risiko auf Platz 4 des Rankings – und fordert heimische Unternehmen zum Umdenken auf.

 

"Bauprojekte werden immer komplexer: mehr Beteiligte, strengere rechtliche Anforderungen, steigende Baukosten und enge Zeitpläne. Gleichzeitig steigt der Kostendruck in der Branche."
Philipp Nemetz, Regionalmanager Tirol Aon Österreich

 

Kleine Fehler mit großer Wirkung
"Bauprojekte werden immer komplexer: mehr Beteiligte, strengere rechtliche Anforderungen, steigende Baukosten und enge Zeitpläne. Gleichzeitig steigt der Kostendruck in der Branche", erklärt Philipp Nemetz, Regionalmanager Tirol bei Aon. Er kennt die Bruchstellen aus der Praxis genau. "In diesem Umfeld können schon kleine Fehler große finanzielle Auswirkungen haben – vor allem, wenn der Versicherungsschutz fragmentiert ist und sich im Schadenfall die Frage stellt, wer wofür zuständig ist. In Österreich sehen wir zudem einen starken Fokus auf Qualität und Haftung bei Planern und ausführenden Unternehmen. Das macht das Thema integrierter Risiko- und Versicherungslösungen – also eine Polizze für alle relevanten Beteiligten – besonders aktuell."

In der unternehmerischen Praxis drückt der Schuh meist an drei Stellen: der Transparenz hinsichtlich gefährlicher Deckungslücken, unklaren Haftungsfragen bei Fehlern Dritter sowie der mangelnden Kosteneffizienz historisch gewachsener, fragmentierter und schwer zu handhabender Versicherungsprogramme. "Große Projekte und komplexe Strukturen profitieren besonders stark von einer integrierten Projektpolizze, weil hier die Anzahl der Schnittstellen und damit das Konfliktpotenzial hoch ist", so Nemetz.

Aon empfiehlt, den Blick auf das große Ganze zu richten. "Wer Bau- und Haftpflichtrisiken nur als ‚Versicherungsthema‘ sieht, bleibt oft in der Frage stecken: Habe ich eine Polizze oder nicht?", gibt Nemetz zu bedenken. "Integrierte Projektversicherungen zeigen aber, dass es eigentlich um etwas Größeres geht – nämlich um Steuerbarkeit, Planbarkeit und Zusammenarbeit im Projekt. Wenn Risiken sauber strukturiert sind, Zuständigkeiten klar geregelt werden und alle Beteiligten unter einem gemeinsamen Versicherungsmantel arbeiten, reduziert das Konflikte, beschleunigt Entscheidungen im Schadenfall und macht die Steuerung eines Projekts oft einfacher." Der Experte schlägt eine strukturierte Vorgehensweise vor: Die fundierte Bestandsaufnahme aller Projekte, Beteiligten und bestehenden Versicherungen, das gezielte Identifizieren von Schnittstellen, Überschneidungen und Lücken, die Prüfung eines integrierten Konzepts sowie die kontinuierliche, laufende Begleitung bei Projektänderungen. 

 

© Wilke
 

"Unternehmen, die ihre Projekt- und Haftungsrisiken aktiv managen, können mutiger in neue Projekte gehen, professioneller mit Partnern auftreten und sich als verlässlicher, risikobewusster Player im Markt positionieren."
Harald Luchs, Geschäftsführer Aon Österreich

 

Mit langjähriger Erfahrung, interdisziplinären Construction-Teams, einem starken DACH-Netzwerk und seinem "One-Stop-Shop"-Ansatz steht Aon immer an der Seite seiner Kundinnen und Kunden. "Ein externer Partner wie Aon kann unterstützen, indem wir gemeinsam mit dem Unternehmen die Risikosituation analysieren, integrierte Lösungsansätze aufzeigen und den Weg von der ersten Idee bis zur fertigen Projektpolizze begleiten", sagt Philipp Nemetz. Harald Luchs, Geschäftsführer von Aon in Österreich, ergänzt abschließend: "Das schafft zugleich Chancen: Unternehmen, die ihre Projekt- und Haftungsrisiken aktiv managen, können mutiger in neue Projekte gehen, professioneller mit Partnern auftreten und sich als verlässlicher, risikobewusster Player im Markt positionieren." (PR)

 

Rückfragen & Kontakt
Aon Austria GmbH – Region Tirol
Dr.-Franz-Werner-Straße 30
6020 Innsbruck
Tel.: +43 5 7800-800
innsbruck@aon-austria.at
www.aon-austria.at