Vier ausgewählte österreichische Studierende reisten nach Peking und in die pulsierende Tech-Metropole Shenzhen, wo sie auf Teilnehmende aus anderen Ländern stießen. © Huawei

Im Rahmen des Bildungsprogramms "Seeds for the Future" lud Huawei Studierende österreichischer Universitäten zu einer einwöchige Reise nach China.

Das Bildungsprogramm "Seeds for the Future" fand in diesem Jahr zum zwölften Mal statt. Huawei Austria ermöglichte dabei, nach erfolgreich absolviertem Aufnahmeverfahren, vier Studierenden österreichischer Universitäten eine einwöchige Reise nach China, bei der sie sowohl Peking als auch die Tech-Metropole Shenzhen aus nächster Nähe kennenlernen konnten. Von einem Besuch an der Peking-Universität und einem Blick ins Robotik-Labor bis hin zu autonomen Fahrten nehmen die Studierenden zahlreiche Eindrücke technologischer Fortschritte aus China mit. Die einwöchige Reise ermöglichte es, sowohl kulturelle Einblicke zu gewinnen als auch bestehendes technologisches Wissen zu vertiefen.

Die vier Talente Jana Reischl, Andreas Stettin (beide TU Graz), Soundos Saidi (AAU Klagenfurt) und Theo Albert Götze (Diplomatische Akademie Wien) konnten ihr technologisches Wissen dank der Reise weiter vertiefen. Nachdem sie gemeinsam mit Michael Nowak, Unternehmenssprecher von Huawei Austria, die ersten Tage in Peking unter anderem für einen Besuch der österreichischen Botschaft und der Peking-Universität genutzt hatten, erhielten sie anschließend exklusive Einblicke in das Huawei-Headquarter in Shenzhen.

Zuvor setzten sich die ausgewählten studierenden im Rahmen der Bewerbung in einem Essay mit der Frage "KI zwischen Verantwortung und Wettbewerb: Wie viel Regulierung braucht Innovation und wer trägt letztlich die Verantwortung?" auseinander. Mitte Juni bewertete eine unabhängige fünfköpfige Fachjury mit Vertreter:innen aus IT, Wirtschaft und Medien die Einreichungen auf Basis von Lebenslauf und Essay. Aus zahlreichen Bewerbungen wurden schließlich vier von ihnen ausgewählt, die sowohl durch starke Studienleistungen und besonderes Engagement als auch durch ihre Fähigkeit überzeugten, globale Zukunftsthemen differenziert zu betrachten und kritisch einzuordnen. 

Das machte sich auch bei der Reise bemerkbar, wie Nowak erzählt: "Was mich auf dieser Reise besonders beeindruckt hat, waren die Studierenden selbst. Sie sind fachlich kompetent, unglaublich neugierig und zugleich sehr offen dafür, andere Perspektiven und Kulturen wirklich zu verstehen. Genau diese Offenheit ist entscheidend, um internationale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln. Ich bin überzeugt, dass alle vier ihren Weg machen werden und freue mich, dass wir sie ein Stück dabei begleiten konnten."

Besondere Einblicke für Studierende aus ganz Österreich
Die Wurzeln und Universitäten der Studierenden sind im ganzen Land verteilt. Während die 24-jährige Linzerin Jana Reischl im Master Computer Science an der TU Graz studiert, studiert Andreas Stettin an derselben Uni Computer Science und Software Engineering and Management im Bachelor. "Neben meinem Studium befasse ich mich intensiv mit Startups, nachdem ich selbst bereits das Startup ‚Capstaed‘ gegründet habe. Dabei finde ich es besonders spannend, wie KI unsere Strukturen schon in den frühesten Phasen verändert und richtig genutzt eine unvergleichliche Geschwindigkeit mit sich bringt. Darüber persönliche Gespräche mit Experten in China führen zu können, war für mich definitiv ein Highlight. Das alles aus nächster Nähe und mit Praxisbezug vor Ort zu erleben, war daher ein extrem prägendes Erlebnis für mich", verrät der 21-jährige Villacher. Auch Jana Reischl ergänzt: "Unsere Reise nach China war für uns technologiebegeisterte Studierenden eine einzigartige Erfahrung. Wir haben wahnsinnig viel Wissen, unglaubliche Eindrücke und Erinnerungen fürs Leben mitgenommen. Ganz besonders fasziniert haben mich die verschiedenen Anwendungen der Robotics und die damit einhergehenden Möglichkeiten, mit denen ich mich auch in Österreich weiter beschäftigen möchte."

Soundos Saidi, ebenso aus Villach, ist 24 Jahre alt und hat vergangenes Semester ihren Masterstudiengang Informatics mit Schwerpunkt AI an der AAU in Klagenfurt abgeschlossen. Für sie war die Reise ebenso ein unvergleichbares Erlebnis: "China selbst erleben zu können, war für mich eine ganz besondere Erfahrung. Besonders beeindruckt hat mich, wie fortgeschritten viele Technologien hier bereits sind und wie selbstverständlich sie in den Alltag integriert werden. Durch das Programm konnten wir außerdem spannende Einblicke in die Technologiebranche bekommen und uns mit Menschen aus der Branche austauschen. Ich nehme von der Reise daher nicht nur fachlich viel mit, sondern auch viele persönliche Eindrücke und ein neues Bild von China.”

Dem schließt sich auch Theo Albert Götze an. Der 25-jährige Vorarlberger aus Dornbirn ist mittlerweile seit sechs Jahren in Wien, allen voran für sein Studium in Digital International Affairs an der Diplomatischen Akademie, das er Ende Juni erfolgreich abschließen konnte. "Neben dem Studium arbeite ich schon seit einiger Zeit im öffentlichen Dienst. Gerade deshalb interessiert mich, wie Technologie und künstliche Intelligenz international eingesetzt werden und wie unterschiedlich die Ansätze dabei sind. In den USA oder China wird manches anders vorangetrieben als in Europa. Umso aufschlussreicher war es, das jetzt vor Ort in China zu erleben und vieles, das ich bisher nur aus der Theorie kannte, aus erster Hand zu sehen. Da nehme ich einiges mit", so Götze. (red.)

Über "Seeds for the Future"
Das internationale Bildungsprogramm "Seeds for the Future" wird bereits seit zwölf Jahren durchgeführt. Es hat Tausenden Studierenden die Chance eröffnet, direkt in die Welt neuer Technologien einzutauchen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Europaweit nehmen heuer mehrere Nationen am Programm teil. Vier ausgewählte österreichische Studierende reisten nach Peking und in die pulsierende Tech-Metropole Shenzhen, wo sie auf Teilnehmende aus anderen Ländern stießen.
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