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„Wir sehen KI als Ergänzung menschlicher Expertise und als Möglichkeit, effizienter und schneller gute Ergebnisse für unsere Kundinnen und Kunden zu erreichen“, sagt RLB-OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer. © RLB OÖ

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich stärkt den verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher ­Intelligenz und treibt so Innovationen voran.

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) baut den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unternehmen und in der gesamten Raiffeisenbankengruppe OÖ systematisch aus. Mit der Plattform KI@RA und dem dazugehörigen KI-Center of Excellence hat die RLB OÖ für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Strukturen geschaffen, um Technologien wie generative KI, automatisierte Datenverarbeitung und interne Informationssysteme im Arbeitsalltag zu nutzen – eingebettet in einen regulatorischen Rahmen. 

„Wir sehen KI als Ergänzung menschlicher Expertise und als Möglichkeit, effizienter und schneller gute Ergebnisse für unsere Kundinnen und Kunden zu erreichen“, sagt RLB-OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer. 

Aktuell rund 3.500 KI@RA-Prompts pro Tag 
Die KI-Plattform KI@RA ist seit Mitte 2024 in Betrieb. Sie stellt unterschiedliche Werkzeuge bereit, die in der Raiffeisenbankengruppe OÖ im Arbeitsalltag genutzt werden können. Dazu zählen etwa die generative Assistenz für Texte, Analysen, Übersetzungen, einfache Programmieraufgaben oder Intranet-Chatbots.
KI@RA operiert innerhalb einer sicheren Cloud-Umgebung, die die Einhaltung interner Sicherheits- und Datenschutzstandards gewährleistet. Aktuell werden über KI@RA rund 3.500 Prompts pro Tag formuliert.

Schulungen fördern ­Weiterentwicklung
Die RLB OÖ legt großen Wert auf eine sach- und rechtssichere sowie effiziente Nutzung: „Nur die Technologie bereitzustellen, das allein reicht nicht aus. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wissen, wie sie KI sinnvoll und verantwortungsbewusst einsetzen. Deshalb investieren wir gezielt in Schulungen und kontinuierliche Betreuung“, betont Schwendtbauer.

Deshalb wurden mehrere Qualifizierungsmaßnahmen eingeführt: 
• Eine verpflichtende digitale Schulung vermittelt KI-Grundlagen und Anwendungsbeispiele. 

• In speziellen KI-Schulungen werden gezielt Kompetenzen erweitert und Einsatzmöglichkeiten für Machine oder Deep Learning sowie generative KI aufgezeigt. 

• Die eigene AI und Data Community mit aktuell rund 200 Mitgliedern ermöglicht einen lockeren Austausch rund um die Themen KI und Daten. 

• Eine sichere Umgebung, in der neue KI-Einsatzmöglichkeiten ausprobiert werden können, bietet die Plattform KI@RA Labs, die auch die Entwicklung maßgeschneiderter Produktlösungen fördert.

Als fachliche und organisatorische Drehscheibe für KI dient das sogenannte „KI-Center of Excellence“ (KI-CoE) der RLB OÖ. Es koordiniert die technischen Entwicklungen, berät Fachbereiche und prüft Einsatzmöglichkeiten. 

Ausblick: Neue Möglichkeiten auf dem Prüfstand 
Auch aus Kundensicht steigt der Bedarf an automatisierten, digitalen Services. Aktuelle Studien zeigen, dass Unternehmen insbesondere in Bereichen wie Identitätsprüfung, Serviceanfragen und Risikobewertung ein hohes Potenzial für KI sehen. Für Banken bedeutet das, bestehende Prozesse weiterzuentwickeln und gleichzeitig die regulatorische Sicherheit zu gewährleisten.

Die RLB OÖ plant, den KI-Einsatz laufend zu erweitern. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: automatisierte Services, zusätzliche Analysemodelle im Risikomanagement oder eine engere Anbindung von KI-Werkzeugen an bankinterne Prozesse zur Unterstützung der Automatisierung. Priorität haben dabei rechtliche Sicherheit, Datenqualität und der praktische Mehrwert für alle Beteiligten. (PR)

www.rlbooe.at