Das Führungsteam von Spitzer Engineering: Geschäftsführer Wolfgang Reiterer, Geschäftsführerin Dr. Simone Spitzer und Unternehmensgründer Herbert Spitzer © Spitzer GesmbH
Spitzer Engineering verbindet mehr als 35 Jahre Erfahrung mit neuen Technologien und gezielter Nachwuchsförderung. Unter Simone Spitzer setzt das Familienunternehmen neue Akzente für die Zukunft.
Spitzer Engineering ist seit 1989 im Industrieanlagen-, Maschinen- und Stahlbau tätig. Was als kleines Ingenieurbüro im oststeirischen Vorau begann, ist heute ein international tätiges Familienunternehmen mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Leistungsspektrum reicht von Engineering und Projektmanagement bis Consulting und deckt unterschiedlichste Branchen ab – von Stahlwerken und Kraftwerken bis zu Pharmaanlagen und Wasseraufbereitung. Gerade die breite Aufstellung hilft dabei, Schwankungen einzelner Branchen auszugleichen.
Forschung und Entwicklung werden bei Spitzer eng mit der industriellen Praxis verbunden. Kooperationen in den Bereichen Umwelttechnik, Kreislauf und Recycling bestanden unter anderem mit der TU Wien, TU Graz, BOKU, FH Burgenland und der Fraunhofer-Gesellschaft.
Forschung trifft Engineering
Gleichzeitig verändert sich die klassische Engineering-Arbeit. Digitalisierung und künstliche Intelligenz gehören deshalb zu den Themen, mit denen sich Spitzer intensiv beschäftigt. "KI wird in den nächsten Jahren auf jeden Fall eine wichtige Rolle in der Engineering-Branche spielen und die Arbeitsweise stark verändern. Derzeit entwickeln wir gezielt KI-Tools, die unsere Technikerinnen und Techniker in der Projektabwicklung unterstützen und die Effizienz in der täglichen Engineering-Arbeit weiter steigern sollen", erklärt Geschäftsführerin Dr. Simone Spitzer, die das Familienunternehmen seit 2024 leitet.
Unterstützt wird sie von Wolfgang Reiterer und ihrem Vater Herbert Spitzer. "Wichtig war mir, die Werte meines Vaters fortzuführen und gleichzeitig eigene Akzente zu setzen", beschreibt Simone Spitzer ihren Weg an die Unternehmensspitze. Dass die Übergabe gelungen ist, wurde inzwischen auch außerhalb des Unternehmens gewürdigt: Nachdem Simone Spitzer im Jahr davor für den "Follow Me Award" nominiert worden war, gewann sie die Auszeichnung 2025.
Nachwuchs für die Technik
Die nächste Generation beschäftigt Spitzer Engineering aber nicht nur innerhalb der eigenen Unternehmerfamilie. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf die Ausbildung eigener Fachkräfte und beschäftigt im Schnitt sieben bis neun Lehrlinge. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit umliegenden HTLs sowie der direkte Kontakt mit Schülerinnen und Schülern über Schnuppertage, Praktika und Informationsveranstaltungen.
"Wir legen großen Wert darauf, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aus- und weiterzubilden und langfristig zu halten", sagt Simone Spitzer. Damit versucht das Unternehmen, dem Fachkräftemangel nicht erst dann zu begegnen, wenn Stellen unbesetzt bleiben. Ein weiterer Baustein ist der "Spitzer Engineering Innovation Award". Im Juni 2026 wurden im Stift Vorau Maturantinnen und Maturanten aus der Oststeiermark und dem Südburgenland für innovative Abschlussarbeiten und Projekte aus Technik, Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales ausgezeichnet. Insgesamt wurden 18.000 Euro Preisgeld vergeben. "Innovation beginnt dort, wo Neugier, Mut und fachliches Können zusammentreffen", sagte Spitzer anlässlich der Preisverleihung. Mit dem Award sollen junge Talente sichtbar gemacht und zugleich Wirtschaft und Bildung stärker miteinander vernetzt werden.
Mit Erfahrung in die Zukunft
Für die kommenden Jahre setzt Spitzer Engineering auf die Verbindung von gewachsenem Engineering-Know-how und neuen Technologien. Investitionen in Software und Forschung sollen ebenso dazu beitragen wie die gezielte Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Aufbau neuer Kompetenzen. Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen blickt Simone Spitzer daher zuversichtlich nach vorne: "Wir investieren gezielt in neue Technologien und Software, um auch künftig einen Schritt voraus zu sein, und intensivieren unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um darauf aufbauend neue Geschäftsfelder zu erschließen." (PR)
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Impulszentrum 1, 8250 Vorau
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