Erst einmal paniertes Stäbchen, dann noch zur Kontrolle © APA - Austria Presse Agentur

Ernährungsphysiologisch je nach Produktkategorie mehr oder weniger fragwürdig sind Tiefkühlspeisen übers Jahr gesehen in den meisten Haushalten immer wieder einmal "daheim". Der Umsatz ist damit im Vorjahr im Austro-Lebensmittelhandel aber nur gering - um 2,6 Prozent - auf 598 Mio. Euro gestiegen. Die Jahresinflation lag im Vergleich dazu mit 3,6 Prozent höher. 160 Mio. Tiefkühl-Produkte wanderten über die Kassenscanner - und das ohne Pizza, Eis oder Beeren mitzuzählen.

Laut Aussendung eines großen Herstellers zählen Fischstäbchen und Spinat hierzulande zu den absoluten vereisten Klassikern. So haben 2025 insgesamt 3.521 Tonnen zu panierten Staberln industriell verarbeitete Fische ihren Weg in die Haushalte gefunden. Beim Spinat waren es 5,405 Tonnen gewesen. Ob diese Waren ihren Weg auch als gemeinsame Speise auf die Teller gefunden haben, bleibt fraglich.

Griff ins Eisfach praktisch obligatorisch

Beinahe jeder Haushalt (gut 97 Prozent) hat laut der Iglo-Auswertung 2025 mindestens ein Mal pro Jahr Tiefkühlprodukte gekauft. Im Durchschnitt griff jede Käuferin und jeder Käufer 27 Mal pro Jahr in die Eisfächer der Supermärkte. Durchschnittlich ergeben sich so 600 Gramm Tiefgekühltes, das wöchentlich seinen Weg in die Einkaufskörbe findet.