AK Wien sieht keine spürbare Entlastung © APA - Austria Presse Agentur

Die Arbeiterkammer hat wieder die Preise der günstigsten Lebensmittel verglichen. Diese kosteten im März 2026 im Schnitt um 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch sei von einer spürbaren Entlastung "keine Rede", wie es in einer Aussendung der Arbeiterkammer Wien am Mittwoch hieß. Denn seit Herbst 2021 seien die Preise für den Einkaufskorb "geradezu explodiert - um satte 49 Prozent".

Verglichen hat die AK in ihrem Preismonitor die 40 billigsten Lebens- und Reinigungsmittel des wöchentlichen Bedarfs in sieben Wiener Supermärkten (Billa, Billa Plus, Spar, Interspar) und bei Diskontern (Hofer, Lidl, Penny) in jeweils drei Wiener Filialen im März 2026. Ein Einkaufskorb mit den 40 Produkten kostete im März 2025 fast 81 Euro, im März 2026 rund 76 Euro. Dabei seien Supermärkte um durchschnittlich 10,1 Prozent teurer als Diskonter, hieß es weiter.

20 Produkte billiger, vier gleich, 16 teurer

Im Jahresvergleich wurden laut AK 20 Produkte um bis zu knapp 44 Prozent billiger, so etwa Teebutter. Vier blieben auf demselben Preisniveau, etwa Feinkristallzucker oder passierte Tomaten. 16 Produkte wurden um bis zu 22,9 Prozent teurer, etwa Tafelessig oder Eier.

Seit der Teuerungswelle im September 2021 wurden laut AK-Preismonitor bis auf flüssige Vollwaschmittel alle Produkte im Einkaufskorb "teilweise spürbar" teurer. So stieg der Preis von Bohnenkaffee um 151 Prozent, Orangensaft um 109 Prozent oder Tafelessig um 88 Prozent.