Das Unternehmen kommt in japanische Hände © APA - Austria Presse Agentur

Austriacard kommt in japanische Hände: Die Druckerei Dai Nippon Printing (DNP) hält aktuell 75,29 Prozent und damit die Mehrheit an dem heimischen Karten- und Zahlungsanbieter, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Bereits im Mai war bekannt geworden, dass DNP ein Übernahmeangebot plant, der bisherige Hauptaktionär Nikolaos Lykos hatte sich im Zuge dessen verpflichtet, seinen Anteil von 74,58 Prozent anzudienen.

Darüber hinaus hätten nun die Vorstandsmitglieder, die insgesamt 0,71 Prozent der Austriacard-Aktien gehalten haben, ihre Anteile der DNP angedient, hieß es in der Aussendung. Damit hat das Unternehmen die gesetzte Mindestannahmeschwelle von 75 Prozent überschritten. Der Angebotspreis liegt bei 10 Euro je Aktie. Das Angebot läuft noch bis zum 21. August 2026.

Austriacard ist ein B2B-Anbieter für sichere Daten, Smart Cards und Zahlungslösungen, unter anderem ist das Unternehmen für die Produktion der österreichischen Gesundheitskarte E-Card verantwortlich. Austriacard ist seit 2023 im prime market der Wiener Börse notiert. Im Frühhandel standen die Papiere um 2,35 Prozent im Minus bei 9,54 Euro.