Roswitha Klein, Direktorin der Hypo Vorarlberg in Wien © Foto: Marcel A. Mayer

Gute wirtschaftliche Entwicklung bestätigt strategische Ausrichtung der Hypo Vorarlberg.

Maximale Volatilität aufgrund geopolitischer Verwerfungen, gesellschaftlicher Krisen und disruptiver Wirtschaftsentwicklungen bezeichnen den Status quo – auch in Österreich. Die Talsohle der Rezession scheint zwar vorerst durchschritten, aber das Wachstum ist angesichts dieser Umstände zaghaft. Steigende Energiepreise durch den Irankrieg erhöhen aktuell erneut den Kostendruck für Unternehmen. Gleichzeitig verringert die damit einhergehende Intensivierung der globalen Unsicherheit die Wahrscheinlichkeit einer raschen konjunkturellen Erholung im Euroraum und in Österreich. 

Tragfähiges Geschäftsmodell 
Die Fähigkeit, sich krisenfest aufzustellen, ist für Unternehmen zu einem immer wichtigeren Wert geworden, um äußere Einflüsse besser abfedern zu können und ihre Marktposition langfristig zu sichern. So zählt die Hypo Vorarlberg aufgrund ihres risikobewussten Geschäftsmodells mit stabiler Eigenkapitalsituation in Kombination mit einer breit aufgestellten Strategie heute zu den erfolgreichsten Regionalbanken Österreichs. Das Geschäftsergebnis 2025 – allen voran das Zins- und Provisionsergebnis – unterstreicht die starke Marktposition und nachhaltige Ertragskraft der Bank. Auch die ersten Monate des Geschäftsjahres 2026 sind gut verlaufen und das Zins- und Provisionsergebnis trägt weiterhin stark zum Ergebnis der Bank bei.

 

"Das Ergebnis zeigt, dass die Ausrichtung der Hypo Vorarlberg als Unternehmerbank, Wohnbaubank und Anlagebank auch in herausfordernden Zeiten ausgezeichnet funktioniert."
Roswitha Klein, Direktorin der Hypo Vorarlberg in Wien

 

Erfolgreich in Wien
Seit über 35 Jahren ist die Hypo Vorarlberg auch erfolgreich am Wiener Markt tätig. Heute trägt das über 45-köpfige Team rund um Direktorin Roswitha Klein einen beachtlichen Teil zum Gesamtergebnis der Bank bei. Neben dem Firmen- und Privatkundengeschäft steht auch die Private-Banking-Beratung im Fokus des Standorts in der Brandstätte – ganz nach dem Motto "Beste Beratung für alle, die viel vorhaben".

Operative Herausforderungen
Die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen stellen aber auch die Unternehmenskundinnen und -kunden der Bank vor erhebliche Hürden, denen die Bank auch in schwierigen Zeiten als starker Partner zur Seite steht. Die Finanzierung von Immobilien war im vergangenen Jahr ebenfalls schwierig: Stichwort KIM-V bzw. weiterhin strenge Kreditvergaberegelung und das relativ hohe Zinsniveau. Die in jüngster Vergangenheit gesunkenen Zinsen kommen den Kund:innen der Bank jedoch entgegen und es zeichnet sich eine vorsichtige Entspannung ab. 

Rekordhochs am Aktienmarkt 
Der Kapitalmarkt blieb von den Herausforderungen der Unternehmer:innen sowie Häuselbauer relativ unberührt. Das Aktienjahr war trotz geopolitischer Unsicherheiten und Zollstreitigkeiten ein sehr erfolgreiches Jahr mit starken Kursgewinnen und neuen Rekordhochs, angetrieben durch den KI-Boom. Der DAX stieg um fast 20 %, während der MSCI World ein Plus von etwa 20 % verzeichnete. Gold übertraf mit über 45 % Rendite alle Anlageklassen, was auch die Vermögenswerte der Kund:innen der Hypo Vorarlberg entsprechend steigen ließ. Die gesamten "Assets under Management" der Bank sind zum Jahresende 2025 auf 1,2 Mrd. Euro gestiegen (2024: 1,1 Mrd. Euro). 

Ausblick 
Das Jahr 2026 ist mit einem leichten Aufwärtstrend und daraus resultierendem vorsichtigen Optimismus gestartet. Der Immobilienmarkt und das Finanzierungsumfeld sind aktuell von einer Stabilisierung auf höherem Niveau geprägt, wobei kein signifikanter Aufschwung, aber dennoch eine moderate Erholung zu erwarten ist. Die geopolitische Krise in Nahost und deren Folgen erschweren die Prognosen für den weiteren Jahresverlauf jedoch maßgeblich. Die Hypo Vorarlberg geht nach wie vor von einer vorsichtigen wirtschaftlichen Belebung in ihren Marktgebieten und einem gewissen Rückenwind für die heimischen Unternehmen aus, was sich in einer steigenden Investitionstätigkeit zeigen könnte. (PR)

Info-Box
Die Hypo Vorarlberg zählt mit einer Bilanzsumme von über 15 Mrd. Euro, über 900 Mitarbeiter:innen und Standorten in Vorarlberg, Wien, Graz, Wels und Salzburg sowie St. Gallen (CH) zu den erfolgreichsten Regionalbanken Österreichs.
www.hypovbg.at/wien