Sie befinden sich hier:  Home  |  Cyber Defence Managed Service für Europa
Sovereign Cortex with T Security steht zunächst europäischen öffentlichen Organisationen, Betreibern kritischer Infrastruktur und stark regulierten Branchen zur Verfügung. © Magnific/Safia 3090

Deutsche Telekom und Palo Alto Networks haben einen datensouveränen Cyber Defence Managed Service präsentiert – Daten werden in Europa verarbeitet und gespeichert.

Sovereign Cortex with T Security ist ein gemeinsames Angebot von Deutsche Telekom und Palo Alto Networks, das KI-Cybersicherheit mit einer daten-souveränen Architektur kombiniert, die speziell für Europa entwickelt wurde. Das Produkt richtet sich an Branchen mit hohen regulatorischen Anforderungen wie Gesundheitswesen, öffentlicher Sektor, Finanzdienstleistungen und an Betreiber von kritischer Infrastruktur. Demgemäß erfüllt es europäische Compliance-Anforderungen für kritische Infrastrukturen, inklusive DORA, NIS-2 und DSGVO.

Sovereign Cortex with T Security kombiniert die mit KI-Agenten arbeitende SOC-Plattform von Palo Alto Networks mit der Cybersicherheitsexpertise der Deutschen Telekom. Dazu wird die Sovereign Cortex-Lösung von Palo Alto Networks auf der Sovereign Google Cloud Plattform der Deutschen Telekom betrieben. T Security stellt SOC- und Identitätsmanagement-Dienste, sowie die Verschlüsselungstechnik über eigene Rechenzentren zur Verfügung.

Während die meisten souveränen Angebote bei der Datenresidenz aufhören, verwaltet diese Architektur jede Schicht der Kundendatenumgebung: Alle Kunden- und Systemdaten – einschließlich Telemetrie und Threat Intelligence – werden den Angaben zufolge ausschließlich innerhalb Europas gespeichert, verarbeitet und abgerufen. Die Verschlüsselung wird vollständig von der Deutschen Telekom gesteuert, die dafür den External Key Manager von Google Cloud nutzt. Die Deutsche Telekom verwahrt und verwaltet den Key-Encryption-Key (KEK) außerhalb der Reichweite von Palo Alto Networks sowie Google und behält die alleinige Autorität über den Datenzugriff.

Die Deutsche Telekom übernimmt hier die Rolle als "europäischer Vertrauensanker" dieses Angebots. Sie bringt jahrzehntelanges europäisches Vertrauen, einen paneuropäischen SOC-Verbund sowie tiefgehende Expertise in regulierten Branchen und dem öffentlichen Sektor mit ein. Sie hält die Key-Encryption-Keys, führt eine unabhängige Prüfungsaufsicht, bietet Identitätsdienste an und betreibt den Service vollständig innerhalb Europas. Dadurch werde "Souveränität zu einer strukturellen Eigenschaft des Dienstes und nicht lediglich zu einer vertraglichen Absicherung", verspricht das Unternehmen in einer Aussendung.

Helmut Reisinger, CEO EMEA von Palo Alto Networks, dazu: "Europäische Organisationen – von öffentlichen Stellen bis hin zu Betreibern kritischer Infrastruktur – haben uns klar gesagt: Sie brauchen Echtzeit-KI-gesteuerte Sicherheit und überprüfbare Datensouveränitäts-Kontrollen, und sie sollten sich nicht zwischen diesen entscheiden müssen. Das haben wir gehört. Dies ist unsere direkte Antwort auf das, was Kunden und Regulierungsbehörden in ganz Europa fordern – einen Service, der Europas Souveränität respektiert, die Sicherheitseffizienz und modulare Plattformisierung, auf die unsere Kunden angewiesen sind, aufrechterhält und das Vertrauen widerspiegelt, das sie uns entgegenbringen." 

"Unser gemeinsames Angebot ist derzeit in Europa auf diesem Qualitätsniveau einzigartig. Wir erfüllen die Compliance-Anforderungen von NIS-2, DORA und KRITIS in Bezug auf Datensouveränität – ohne von unseren Kunden zu verlangen, bei der Wirksamkeit ihrer Cyberverteidigung Kompromisse einzugehen", sagt Thomas Tschersich, CEO Deutsche Telekom Security GmbH und CSO Deutsche Telekom AG.

Sovereign Cortex with T Security wird den Angaben zufolge zunächst europäischen öffentlichen Organisationen, Betreibern kritischer Infrastruktur und stark regulierten Branchen zur Verfügung gestellt – soll aber später ausgeweitet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. (red.)