Das neue Wire Terminal WT L beschleunigt den Fertigungsprozess der Drahtkonfektionierung um das bis zu Elffache und rechnet sich schon für kleine und mittlere Betriebe. © Rittal

Rittal Automation Systems (RAS) bietet Automatisierungs-, Maschinen- und Softwarelösungen für den Steuerungs-, Maschinen- und Anlagenbau.

Rittal Automation Systems (RAS) bietet Automatisierungs-, Maschinen- und Softwarelösungen für den Steuerungs-, Maschinen- und Anlagenbau, um Fertigungsprozesse zu automatisieren, zu beschleunigen und zu verbessern. Wer denkt, diese Möglichkeiten stünden nur großen Unternehmen zu, der irrt.

Kunden unterschiedlicher Unternehmensgrößen profitieren von den integrierten Rittal Automatisierungslösungen aus Maschinen, Werkzeugen und Software, die den kompletten Schaltschrankbau digitalisieren und industrialisieren – von der Planung bis zur fertigen Anlage. Durch automatisierte und optimal vernetzte Prozesse werden Fertigungszeiten deutlich verkürzt, und die Produktivität wird spürbar gesteigert. Gleichzeitig sorgen standardisierte Abläufe für eine konstant hohe Qualität und reduzieren Fehler. Der geringere manuelle Aufwand senkt nachhaltig die Kosten, während die modularen, digital integrierten Lösungen eine flexible Skalierung ermöglichen.

Rittal Automation Systems bietet Lösungen für alle wesentlichen Bearbeitungsschritte im Schaltschrankbau – von der mechanischen Bearbeitung mit Bohr-, Fräs- und Lasersystemen über die Stromschienenbearbeitung bis hin zum präzisen Zuschnitt von Komponenten. Auch die Drahtbearbeitung und Verdrahtung wird durch halb- und vollautomatische Systeme effizient unterstützt, sodass durchgängige und optimierte Fertigungsprozesse entstehen.

Kleiner Bruder groß in Fahrt: Neuer Rittal Wire Terminal WT L
Der neue Drahtkonfektionier-Vollautomat Wire Terminal WT L von Rittal Automation Systems macht die effizienzsteigernde Technologie ab sofort auch für kleinere und mittlere Steuerungsbauer zugänglich. Er basiert auf der bewährten Plattform des großen Bruders, dem Wire Terminal WT C, benötigt weniger Platz und rentiert sich schon bei geringeren Durchsätzen – ohne Abstriche bei Qualität und Prozesssicherheit. 

Mit dem neuen Drahtkonfektionier-Vollautomaten hat Rittal Automation Systems eine deutlich kompaktere Alternative zum größeren Wire Terminal WT C entwickelt. Durch das neue System werden die Vorteile einer voll automatisierten Drahtherstellung schon mit geringerer Investition erreichbar. Die neue Maschine beschleunigt die Drahtkonfektionierung um das bis zu Elffache. Erhebliche Zeitersparnis bei der Drahtbereitstellung führt zu deutlich kürzeren Durchlaufzeiten, reduzierten Prozesskosten und einer spürbaren Entlastung des Fachpersonals. Die Amortisationszeit liegt bei 2,5 Jahren, wenn die jährliche Produktion 150 Schaltschränke mit jeweils 500 Drähten umfasst.

"Der Bedarf an Prozessoptimierung ist unabhängig von der Betriebsgröße, genau wie die Knappheit an Fachkräften. Wir bei Rittal Automation Systems geben auch kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit, fit für den hohen, digital getriebenen Automatisierungsgrad des Steuerungsbaus der Zukunft zu werden", sagt Peter Hoffmann, Produktmanager Mechanik, Klimatisierung und Rittal Automation Systems.

 

© Eplan
 


"Wir wollen auch kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit geben, fit für den hohen, digital getriebenen Automatisierungsgrad des zukünftigen Steuerungsbaus zu werden." 

Peter Hoffmann, Produktmanager Mechanik, ­Klimatisierung und Rittal Automation Systems

 

Effizienz und Flexibilität für kleinere Fertigungen
Der Funktionsumfang des neuen Systems umfasst das Ablängen, Beschriften sowie die Aderendbehandlung der Drähte. Beim WT L kommen die grundlegenden Technologien des etablierten WT C wie das servomotorische Crimpmodul oder die präzise Drahteinführung mit RFID-gestütztem Drahteinzug zum Einsatz – mit kompakterem Formfaktor auf zwei Quadratmetern Stellfläche und einem für kleinere Betriebe angepassten Drahthandling. 

Die neue Maschine ist in zwei Produktlinien erhältlich: Das Wire Terminal WT L5 verarbeitet Draht-Querschnitte von 0,5 bis 2,5 mm² und führt die Aderendhülsen mit Kunststoffkragen aus fünf Fördertöpfen zu, während das Wire Terminal WT L10 für Querschnitte von 0,5 bis 6 mm² ausgelegt ist und über zehn Fördertöpfe verfügt. Die Drahtausgabe erfolgt bei beiden in ein fünffaches Drahtschienensystem oder alternativ in einen Drahtkettenbündler. 

Nahtlose Datenintegration für den Steuerungsbau der Zukunft
Wie sein größeres Pendant übernimmt auch das neue Wire Terminal WT L alle Drahtinformationen zu einem spezifischen Schaltschrankprojekt aus Eplan. Im Zusammenspiel mit Softwarelösungen wie Eplan Smart Production oder dem Fertigungsmanagementtool RiPanel Processing Center lässt sich ein hochgradig digitalisierter und automatisierter Engineering- und Fertigungsprozess realisieren.

Stromschienen professionell bearbeiten: schnell, exakt und automatisiert
Auch in der Stromschienenbearbeitung überzeugt Rittal Automation Systems mit hoch effizienten Lösungen, die sich bereits für kleine und mittlere Betriebe rentieren, und ermöglicht schnelles, präzises und ergonomisches Biegen, Stanzen und Schneiden von Sammelschienen aus Kupfer und Aluminium. Von der bewährten mobilen CW 120 M bis hin zum neuen Bending Terminal BT 20E, Cutting Terminal, Punching Terminal und leistungsstarken Ehrt-Maschinen – Rittal bietet für jede Anforderung eine passende Maschine.

 

Ob Flach-, Hochkant- oder Etagenbiegen – das neue Bending Terminal BT 20E von Rittal Automation Systems biegt Stromschienen aus Kupfer und Aluminium schnell, exakt und leise. © Rittal

 

Stromschienen voll elektrisch biegen: Bending Terminal BT 20E
Ob Flach-, Hochkant- oder Etagenbiegen – das neue Bending Terminal BT 20E von Rittal Automation Systems biegt Stromschienen aus Kupfer und Aluminium schnell und exakt. Damit lassen sich Schienen mit bis zu 20 mm Dicke und 160 mm Breite mit hoher Biegegenauigkeit automatisiert bearbeiten. Der elektrische Antrieb sorgt für deutliche Energieeinsparung und einen leisen Betrieb. Weiteres Plus: Die Kombination mit Eplan-Software ermöglicht ein durchgängiges, digitales Zusammenspiel für mehr Effizienz über die gesamte Wertschöpfung im Anlagenbau.

F-Gase-Verordnung verschärft: Rittal zeigt den sicheren Weg 
Ab 1. Januar 2027 greifen die deutlich strengeren GWP-Grenzwerte für neu in Verkehr gebrachte Klimageräte und Chiller. Viele Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, zukünftige Projekte frühzeitig gesetzeskonform und möglichst risikolos zu planen. Peter Hoffmann: "Wir von Rittal machen diesen Schritt einfach: Als einziger Anbieter am Markt bieten wir ein umfassendes, F-Gase-konformes Portfolio an Kühl- und Klimageräten – und damit klare Orientierung."

Dafür erweitert Rittal sein Portfolio um die Blue e+ und Blue e+ S Kühlgeräte sowie um Blue e+ Chiller mit dem Kältemittel R-1234yf. Mit einem GWP ≤ 1 senkt es das Treibhauspotenzial gegenüber R-513A um rund 99 Prozent. R-1234yf gilt als klimafreundlich, sicher und technisch gut beherrschbar. Es ist gemäß ASHRAE 34/ISO 817 als A2L-Kältemittel klassifiziert und stellt damit eine deutlich weniger entzündliche Alternative zum häufig propagierten, hochentzündlichen R-290 (Propan) dar. Die Einstufung A2L bedeutet für R-1234yf eine niedrige Toxizität und schwere Entflammbarkeit. Dies wurde durch ein externes Prüflabor – die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) – bestätigt. Zusätzlich wurde das Risiko eines montierten Klimageräts am Schaltschrank in einer konservativen Risikoanalyse von Rittal bewertet und als "Low Risk" eingestuft: Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines kritischen Ereignisses liegt dabei bei rund 1 zu 1.000.000. 

Wichtig für Betreiber: Bestandsanlagen dürfen weiterhin mit Kältemitteln wie R-134a, R-410a oder R-513A betrieben und gewartet werden. (PR)

 

Rittal GmbH
Laxenburger Straße 246a
1230 Wien
Tel.: +43 5 99 40-0
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www.rittal.at

Weitere Informationen: 
Zu den Maschinen von Rittal Automation Systems kommen Sie hier: www.rittal.at/ras
Mehr über die Kältemittelumstellung erfahren Sie hier: www.rittal.at/f-gase