70 Jahre Huppenkothen (v. l. n. r.): Dominik Hartmann (COO Huppenkothen), Hitoshi Arai (Key Account Manager Takeuchi Europe), Clay Eubanks (Direktor Takeuchi Global), Toshiya Takeuchi (Eigentümer Takeuchi), Lukas Steurer (CTO Huppenkothen) und Tomonori Tamaru (Vertriebsleitung Takeuchi Global) © Tobias Köstl
Huppenkothen verkauft, vermietet und serviciert kleine und kompakte Bagger und Baumaschinen. Im 70. Geschäftsjahr erzielte das Lauteracher Unternehmen einen Rekordumsatz.
Bei Huppenkothen dreht sich seit 70 Jahren alles um Bagger, Lader, Dumper, Verdichter und Anbaugeräte. Das 1956 in Vorarlberg gegründete Unternehmen betreibt heute 33 Standorte in Österreich, der Schweiz, Slowenien, Kroatien und Südtirol. Mit einem Partnernetzwerk in zehn weiteren Ländern zählt Huppenkothen zu Europas führenden Spezialisten für kleine und kompakte Baumaschinen. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: 600 Mitarbeitende, davon 70 Lehrlinge, erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2025/26 einen neuen Rekordumsatz von 417 Millionen Euro.
Huppenkothen importiert seit 1978 Mini- und Kompaktbagger des japanischen Weltmarktführers Takeuchi nach Österreich und verteilt sie an Standorte und Händler. Als Verkäufer, Vermieter und Servicepartner bietet das Unternehmen topmoderne Technik, Zuverlässigkeit und Flexibilität. „Konzentration und Konstanz sind unsere Erfolgsfaktoren. Wir liefern ausgesuchte Qualität von Takeuchi, pflegen ein kleines, aber feines Sortiment und garantieren jahrzehntelange Ersatzteilverfügbarkeit“, betont Geschäftsführer Wolfgang Rigo.
Bei der Jubiläumsfeier am 13. Juni hob Geschäftsführer Martin Hofer die Bedeutung des persönlichen Kontakts hervor: „Das große Vertrauen unserer Kunden und Partner ist die Basis für unser Wachstum. So konnten wir den Umsatz in zehn Jahren mehr als verdoppeln und neue Märkte erschließen.“ Rund 1.100 Gäste waren bei der Feier am Firmensitz in Lauterach dabei, darunter Eigentümer Toshiya Takeuchi, Landesstatthalter Christof Bitschi, Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und Lauterachs Bürgermeister Elmar Rhomberg.
16-Tonnen-Bagger der neuesten Generation
Pünktlich zum Jubiläum warten Huppenkothen und Takeuchi mit einer Neuerung im Sortiment auf. Ab sofort erweitert der 16-Tonnen-Raupenbagger TB3150 das Angebot. Der Nachfolger des TB2150 ist in drei Versionen – Standardheck, Kurzheck mit Monoblock- oder Verstellausleger – erhältlich. Er verfügt über eine höhere hydraulische Leistung, hat ein deutlich größeres Sichtfeld und ermöglicht die intuitive Bedienung via 8-Zoll-Farb-Touch-Display und Jog-Dial-Steuerung. Alle vier Steuerkreise können über Multifunktionsjoysticks komplett separat angesteuert werden.
„Der TB3150 hebt Leistung, Komfort und Technologie aufs nächste Level. Je nach Bedarf und Arbeitsweise punkten die Modelle mit maximaler Vielseitigkeit und Beweglichkeit. Das erlaubt präzise Grabungen in engen Bereichen“, erklärt Wolfgang Rigo.
Starkes Netzwerk
Über Tochterunternehmen entwickelt und produziert Huppenkothen selbst Baggeranbaugeräte, Elektroantriebe für Bagger und Baumaschinen sowie digitale Assistenzsysteme. 2015 wurde der Baggeranbaugeräte-Spezialist Martin aus Ludesch übernommen. Die Tochterfirma Mietlift ist auf den Verkauf und Verleih von Arbeitsbühnen, Kränen und Brückeninspektionsgeräten spezialisiert. Suncar mit Sitz in der Schweiz elektrifiziert Maschinen, Nutz- und Kommunalfahrzeuge. Digando ist mit mehr als 10.000 Maschinen und über 180 Mietstationen der führende B2B-Marktplatz für die digitale Baumaschinenmiete in Deutschland und Österreich. (BO)
INFO-BOX
Über Huppenkothen
Huppenkothen mit Hauptsitz in Lauterach (Vorarlberg) ist in Österreich Marktführer für den Verkauf, die Vermietung und die Servicierung von Baumaschinen der Mini- und Kompaktklasse. Das Unternehmen ist Generalimporteur des japanischen Herstellers Takeuchi und hat Filialen in Österreich, der Schweiz, Südtirol, Slowenien und Kroatien. Dazu kommt ein Partner- und Händlernetzwerk in zehn europäischen Ländern. Huppenkothen beschäftigt insgesamt 600 Mitarbeiter, darunter 70 Lehrlinge.