Der Markt für Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, kurz M&A) ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. In Österreich sei das M&A-Volumen bei 6 Mrd. Dollar (5,5 Mrd. Euro) gelegen. Damit habe sich das Volumen zwar um 12 Prozent reduziert, sei aber nur knapp unter dem langjährigen Durchschnitt von 7 Mrd. Dollar gelegen, zeigt eine Analyse der Boston Consulting Group. Global ist der M&A-Markt 2023 um mehr als ein Viertel auf 1,98 Billionen Dollar eingebrochen.

Größter Deal mit österreichischer Beteiligung war die Übernahme des heimischen Spediteurs cargo-partner durch Nippon Express um umgerechnet 1,4 Mrd. Euro. Dahinter folgte die Übernahme des heimischen Verpackungsherstellers Constantia Flexibles durch den US-Finanzinvestor One Rock Capital Partners um 1,1 Mrd. Euro. Platz 3 fiel auf den fast 1 Mrd. Euro schweren Deal des kroatischen Schifffahrtsunternehmens Tankerska Plovidba betreffend der Übernahme von Turisthotel. Tankerska Plovidba gehört zur Wiener Investmentgruppe Vienna Capital Partners.

(APA)