++ ARCHIVBILD ++ In der Steiermark kommen 50.000 Gegenstände unter den Hammer © APA - Austria Presse Agentur

Im Zuge der Insolvenz der Hellweg Baumärkte versucht der Sanierungsverwalter möglichst viel zu Geld zu machen. Das gesamte Sortiment der beiden steirischen Standorte, die nicht mehr zu retten sind, wird versteigert. Unter den Hammer kommen rund 50.000 Gegenstände. Sämtliche Positionen würden bei einem Rufpreis von 1 Euro netto starten, egal ob Gartenhütte, Fahrzeug-Anhänger oder Gasgriller, gab das Auktionshaus Aurena am Freitag bekannt.

Die Insolvenz von Hellweg betrifft in Österreich sechs Standorte. Für die Märkte Graz-Raaba und Fürstenfeld ist nach Prüfung kein positives Fortführungsszenario gesehen worden, weshalb sie geschlossen werden. Hinsichtlich der übrigen vier Standorte in Oberösterreich und Salzburg würden die Gespräche mit einem potenziellen Investor weitergeführt, hieß es vergangene Woche.

Zehn Auktionen ab 7. September

Das Sortiment der steirischen Standorte wird aufgrund des riesigen Volumens auf zehn Auktionen aufgeteilt. Die Zuschläge erfolgen ab 7. September, 8.00 Uhr. Zu haben sei alles von der Gartenabteilung mit tonnenweise Pflanzenerde und Dünger, Rasenmäher und Blumentöpfen über Outdoormöbel und Swimmingpools bis zur Baustoffabteilung, so Aurena.

Ebenfalls zu ersteigern seien Farben und Lacke, Bodenbeläge und Fliesen, Bauholz, Sanitärausstattung und Badezimmermöbel sowie hunderte Leuchten und Leuchtmittel. Darüber hinaus Öfen, Zäune und unzählige Positionen an Elektrowerkzeug. Auch die bereits aufgebaute Weihnachtsware mit Christbaumkugeln und Weihnachtsbeleuchtung sei zu haben.

(S E R V I C E: Die genauen Termine und Adressen finden Sie in den Auktionsdetails unter https://www.aurena.at/s?keywords=hellweg )