Die Jury (v.l.n.r.): Martin Schweinberger (Nagarro), Martin Szelgrad (Report Verlag), Paul Haberfellner (Nagarro), Vanessa Causemann (Nagarro ES), Francesco Ferra (Google Cloud), Susanne Ebm (Flughafen Wien AG), Mario Berger (Google Cloud), Jörg Weis (Nagarro) © Nagarro

"It´s Pitch Day!", hieß es in der finalen Runde um den Proof-of-Concept von Nagarro und Google Cloud im Wert von 50.000 Euro. Die Finalisten beeindruckten die Jury mit vielversprechenden Projekten.

Am 1. Juni war es so weit! Die Finalisten traten zum entscheidenden Pitch vor die Experten-Jury, welche die Gewinner:innen der Innovation Challenge by Nagarro und Google Cloud kürte. In der letzten Entscheidungsrunde ging es darum, wer mit einem PoC im Wert von 50.000 Euro für die Umsetzung eines cloudbasierten Innovationsprojektes heimgeht.

Die Expertenrunde evaluierte alle Projektideen mit vollem Einsatz: „Die Einreichungen waren kreativ, anspruchsvoll und zeigten, welches Potenzial in Österreich schlummert. Ein Tag mit geballtem Ideen Ping-Pong und interessanten Feedbackrunden“, meint Paul Haberfellner, Managing Director und Co-Founder von Nagarro Österreich.

Vielversprechende Projekte aus Österreich, die inspirieren!
Google-Cloud-Country-Manager Mario Berger zeigte sich vor allem begeistert von den angeregten Diskussionen: „Es ist wirklich spannend, wie weitreichend und umfangreich die angemeldeten Projekte in die Geschäftsprozesse der jeweiligen Unternehmen eingebunden sind. Zu verstehen, welches Problem gelöst werden soll, und dann die Ideen gemeinsam mit der Jury und den Projektteams zu diskutieren und weiterzuentwickeln, hat unglaublich Spaß gemacht. Es ist immer wieder schön zu sehen, welche Innovationskraft in den österreichischen Unternehmen liegt und wir sind stolz darauf, Partner für diese Unternehmen sein zu dürfen."

Für Flughafen-Wien-CIO Susanne Ebm war vor allem beeindruckend, „dass die vorgestellten Innovationen allesamt einen sehr großen Impact auf das jeweilige Business haben. Das war unglaublich inspirierend und zeigt deutlich: IT drives Business!“

 

(c) Nagarro



Eine kleine Auswahl der Innovationsideen aus dem Finale

• Brantner AI and Robotik (B-AIR), Brantner App und KI für mobile Behälter
Brantner green solutions trat mit drei Innovationsideen an. Hauptziel von “Brantner AI and Robotic (B-AIR)” ist die vollautomatische Erkennung mittels künstlicher Intelligenz zur Trennung wertvoller PET Flaschen aus dem allgemeinen Kunststoffstrom in der Trennanlage im niederösterreichischen Wölbling. Die “Brantner APP” dient der Konsumenten-Unterstützung bei Entsorgungsdienstleistungen. Durch Einsatz von AR und KI-Technologie werden Consumer schnell, unkompliziert und modern durch den Prozess geführt. In der App ist ein Chatbot eingesetzt, welcher das Handy „bedient“, u.a. durch Einsatz von Kamera, Objekt-Erkennung und Sprachausgabe. Die Idee für „mobile Behälter-Identifikation“ unterstützt interaktiv bei der Identifikation von angelieferten Behältnissen mittels KI. Ein auf Kundenbedürfnisse trainiertes neuronales Netz liefert hilfreiche Infos wie z.B. die passende SAP-Artikelnummer. 

• MIBA Smart Bearing System für Gleitlager mit Sensorik und ML
Die oberösterreichische MIBA AG präsentierte ein mit Temperatursensoren bestücktes Gleitlager, welches ohne externe Energieversorgung auf bewegten Komponenten montiert werden kann. Die Datenübertragung erfolgt über ein Wireless-System an den Empfänger am Gehäuse. Basierend auf diesem System können Daten wie Temperatur über ein Mobilfunk-Modul auf eine zu entwickelnde Cloud-Plattform übertragen werden. Mit Hilfe von Machine Learning und Physik kann MIBA die Daten für Kunden aufbereiten und Handlungsempfehlungen für die Steuerung der Anlage triggern. 

• Automatisierte Klassifizierung von Auftragsdaten bei DPD
Für die Paketzustellung an Kunden von DPD Österreich sind unterschiedliche Zustellprozesse für Privat- und Business-Kunden vorgesehen. Diese Kunden werden aktuell manuell durch Mitarbeiter klassifiziert. Das Projekt soll eine automatisierte Klassifizierung dieser Kunden mittels maschinellen Lernens, basierend auf die durch den Versender übermittelten Auftragsdaten, bewerkstelligen.

• Walter Group mit Trucker ID
Die Trucker ID entstand im Innovationsmanagement des Logistikunternehmens durch die Notwendigkeit der eindeutigen Identifikation von LKW-Fahrern bei LKW WALTER. Da dieser Bedarf bei allen Spediteuren und Logistikern besteht, soll eine zentrale einheitliche ID für LKW-Fahrer entstehen, die als neutraler Service am Markt allen Marktteilnehmern zur Verfügung steht.

 

     
   
     

 

And the Innovation Challenge Winner is … ?
Die Antwort wird bei den „Nagarro Summer Vibes“, dem großen Nagarro Sommer-Halligalli am 20. Juni 2022, verraten!

 

 
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(c) Brantner Green
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