Mit seinen verschiedenen Pumpen- und Prozesstechnologien unterstützt AxFlow Anlagenbetreiber und -bauer bei der Auswahl und Auslegung geeigneter Lösungen für die Abwasserbehandlung – von der Förderung und Feststoffverarbeitung bis hin zur Dosierung. © AxFlow
Abwasser ist nicht gleich Abwasser
Auf den ersten Blick scheint die Abwasseraufbereitung eine klar definierte Aufgabe zu sein. In der Praxis ist Abwasser jedoch alles andere als ein einheitliches Medium. Je nach Herkunft und Prozessstufe kann es Feststoffe, Fasern, abrasive Bestandteile oder Schlamm enthalten und damit ganz unterschiedliche Anforderungen an die eingesetzte Technik stellen.
Was durch einen Abfluss verschwindet, ist für eine Abwasseranlage erst der Anfang. In den folgenden Prozessschritten muss das Medium zuverlässig gefördert, behandelt und aufbereitet werden. Welche Technik dafür geeignet ist, hängt nicht allein von Förderleistung und Druck ab. Auch der Feststoffgehalt, die Viskosität, die Temperatur und die jeweiligen Prozessbedingungen spielen eine wichtige Rolle. AxFlow verbindet unterschiedliche Pumpen- und Prozesstechnologien und unterstützt bei der Auswahl und Auslegung der passenden Lösung für die jeweilige Anwendung.
Wenn Feststoffe zum Problem werden
Feststoffe sind in der Abwasserbehandlung keine Ausnahme, sondern gehören vielfach zum Prozess. Kritisch wird es jedoch, wenn größere oder faserige Bestandteile zu Verstopfungen führen, den Verschleiß erhöhen oder den Betrieb unterbrechen.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die Feststoffe bereits vor der weiteren Förderung zu zerkleinern. Die Muncher von NOV Mono sind für genau diese Aufgabe ausgelegt. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung. Beim EZstrip TR Muncher beispielsweise lässt sich die Schneideinheit für Wartungsarbeiten ausbauen, ohne dass die Rohrleitung demontiert werden muss. Das erleichtert den Zugang zur Technik und kann Wartungsarbeiten deutlich vereinfachen.
Nach der Zerkleinerung muss das Medium zuverlässig weitertransportiert werden. Flygt-Abwasserpumpen sind für Anwendungen ausgelegt, bei denen Feststoffe und Fasern mitgefördert werden. Je nach Einsatzbereich spielen neben der Förderleistung auch Faktoren wie Verstopfungssicherheit, Energieverbrauch und Betriebssicherheit eine Rolle.
V. l. n. r.: Schlauchpumpe realAx IP. Digitale Dosierpumpen von Grundfos. Muncher von NOV Mono. © AxFlow
Schlamm: eine besondere Herausforderung
Mit steigendem Feststoffgehalt verändert sich auch das Förderverhalten des Mediums. Schlämme können zäh, abrasiv oder besonders feststoffreich sein. Damit steigen die Anforderungen an die eingesetzte Pumpe.
Exzenterschneckenpumpen wie die Mono Scion EZstrip eignen sich für die Förderung anspruchsvoller Medien.
Neben der zuverlässigen Förderung spielt auch die Wartungsfreundlichkeit eine Rolle: Die relevanten Pumpenkomponenten sind so zugänglich, dass Wartungsarbeiten einfacher durchgeführt werden können, ohne dass die Rohrleitung demontiert werden muss.
Eine andere Möglichkeit sind Schlauchpumpen. Die realAx IP arbeitet nach einem anderen Förderprinzip. Sie eignet sich für Medien, bei denen der Feststoffgehalt, die Abrasion oder andere Eigenschaften besondere Anforderungen an die Förderung stellen, ohne dynamische Dichtungen für minimalen Serviceaufwand.
Welche Technologie geeignet ist, hängt immer von der konkreten Anwendung ab.
Präzise dosieren, kontrolliert behandeln
Neben der mechanischen Förderung und Verarbeitung spielt auch die chemische Behandlung eine wichtige Rolle. Bei der Neutralisation, Flockung und anderen Aufbereitungsschritten müssen Chemikalien gezielt und kontrolliert dosiert werden.
Die digitalen Dosierpumpen von Grundfos ermöglichen eine präzise Zugabe und lassen sich an unterschiedliche Dosieraufgaben anpassen. Das unterstützt nicht nur einen kontrollierten Prozess, sondern kann auch dazu beitragen, den Chemikalienverbrauch gezielt zu steuern. Denn bei der Dosierung kommt es auf das richtige Maß an: Eine zu geringe Menge kann die Prozessqualität beeinträchtigen, während eine unnötig hohe Dosierung die Betriebskosten erhöht.
Die Anwendung entscheidet
Ob fördern, zerkleinern, Schlamm transportieren oder Chemikalien dosieren: Innerhalb einer Abwasseranlage treffen ganz unterschiedliche Aufgaben und Medien aufeinander. Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Technik.
Eine universelle Pumpe für alle Prozessschritte gibt es daher selten. Vielmehr ist es entscheidend, die Anwendung als Ganzes zu betrachten und die Eigenschaften des Mediums mit den Anforderungen des jeweiligen Prozessschrittes abzugleichen.
Neben der technischen Eignung sind dabei auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Energieverbrauch, Betriebssicherheit und langfristige Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.
Flygt-Abwasserpumpen (li.). Exzenterschneckenpumpe Mono Scion EZstrip (re.). © AxFlow
Lösungen aus einer Hand
Hier setzt AxFlow an. Mit seinen verschiedenen Pumpen- und Prozesstechnologien unterstützt das Unternehmen Anlagenbetreiber und -bauer bei der Auswahl und Auslegung geeigneter Lösungen für die Abwasserbehandlung – von der Förderung und Feststoffverarbeitung bis hin zur Dosierung.
Denn zuverlässige Abwassertechnik beginnt nicht mit der Frage nach der stärksten Pumpe. Sie beginnt mit dem Verständnis für das Medium, den Prozess und die Anforderungen der jeweiligen Anwendung. (PR)
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