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NEW BUSINESS 7/2015

TRENDS & NEWS IT Windows 10: Unternehmen stellen um Ähnlich wie beim Launch von Windows 7 setzen sich auch bei Windows 10 Unternehmen mit den Fragen rund um das neue Microsoft-Betriebssystem auseinander. Anders als Windows 8 scheint Windows 10 eine breitere Marktresonanz zu erzeugen: 47 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie planen, das neue Betriebssystem in ihrer Organisation einzusetzen – und das durchaus zeitnah. Nach eigenen Angaben planen neun Prozent der Unternehmen, bereits unmittelbar mit dem Erscheinen von Windows 10 zu migrieren; 16 Prozent planen bis Ende des Jahres den Umstieg. Weitere 28 Prozent möchten bis Ende des kommenden Jahres ihre IT umstellen. Die verbleibenden 45 Prozent wollen zwar auf Windows 10 wechseln, haben aber noch keine konkreten zeitlichen Vorstellungen. 46 NEW BUSINESS | SEPTEMBER 2015 Fotos: Jorma Bork/Pixelio, MasterCard, Fotolia/frank peters Österreichische Aufsichtsräte sind mit neuen Technologien zu wenig vertraut. Chefetage unterschätzt Cyber-Risiko. Unterschätztes Risiko »Bedenkt man die heutige Abhängigkeit der Unter nehmen von Technologie und die zunehmende Raffi nesse der Cyber-Kriminalität, ist es auch in Österreich höchste Zeit, Datensicherheit und -schutz zur Chefsache zu erklären.« Bernhard Gröhs, Managing Partner Deloitte Österreich Wie eine aktuelle Deloitte-Studie unter österreichischen und internationalen Aufsichtsräten verdeutlicht, sind Risiken, die mit der Nutzung von neuen Technologien einhergehen, für 42 Prozent der Befragten in Österreich bisher noch kein Thema. Zum Vergleich: Von den internationalen Aufsichtsräten geben nur 30 Prozent an, sich bisher mit diesen Themen noch nicht beschäftigt zu haben. Dieses Ergebnis überrascht vor allem deshalb, weil 90 Prozent der Befragten in Österreich dem Aufsichtsrat eine aktive Rolle in der Risikopolitik zusprechen. Weiters wurden technologische Risiken in erster Linie mit sozialen Medien (26 Prozent; international: 31 Prozent) und Cyber Security (21 Prozent; international: 52 Prozent) in Zusammenhang gebracht. Datenschutz sowie Data Warehousing waren selten ein Thema (jeweils fünf Prozent; international: Datenschutz 58 Prozent, Data Warehousing: 39 Prozent). Der internationale Datentransfer steht laut der Umfrage (noch) gar nicht auf der Aufsichtsratsagenda: International haben sich erst 21 Prozent der Aufsichtsräte mit diesem Thema beschäftigt. „Bedenkt man die heutige Abhängigkeit der Unternehmen von Technologie und die zunehmende Raffinesse der Cyber-Kriminalität, ist es auch in Österreich höchste Zeit, Datensicherheit und -schutz zur Chefsache zu erklären“, empfiehlt Bernhard Gröhs, Managing Partner Deloitte Österreich. Die globalen Umfrageergebnisse offenbaren weiters Veränderungen in der Governance sowie Bedenken gegen Regulatorien und Compliance-Vorschriften, mit denen sich Unternehmen im täglichen Geschäft auseinandersetzen müssen. Sowohl in Österreich als auch global hat die Strategie Top-Priorität (63 Prozent), gefolgt von Organisationsstruktur (26 Prozent) und Risikomanagement (21 Prozent), nicht mehr Leistung und Leistungsbeurteilung. Auffällig dabei ist, dass sich die Aufsichtsräte mehr mit der Bekämpfung von Korruption als in den vergangenen Jahren befassen. Dieser Aussage stimmten die meisten Befragten MOBILE PAYMENT SAMSUNG PAY kommt nach Europa MasterCard und Samsung Electronics Co. Ltd bringen Samsung Pay nach Europa. Samsung Pay ist ein Mobile-Payment-Angebot, das Konsumenten erlaubt, mit ihrem Mobile Device alltägliche stationäre Einkäufe an NFC-fähigen und traditionellen magnetischen POS-Terminals mit NFC- und MST-Technologie zu tätigen. Die mobile Brieftasche ermöglicht es Verbrauchern, praktisch überall zu bezahlen und zu shoppen – sowohl bei kontaktlosen als auch Magnetstreifen- Kartenlesern. Der Launch für Samsung Pay in den USA und Südkorea ist noch für dieses Jahr geplant. Samsung arbeitet derzeit eng mit Banken und Partnern zusammen, um den Bezahlservice auch in Europa verfügbar zu machen.


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