++ ARCHIVBILD ++ Bei Elektroautos gab es eine Zulassungsplus von 22,4 Prozent © APA - Austria Presse Agentur
Trotz gestiegener Sprit- und Energiepreise sind im ersten Quartal 2026 deutlich mehr Autos in Österreich zugelassen worden. Die Zahl der Zulassungen stieg um 17 Prozent auf 77.235 Pkw, schreibt die Statistik Austria am Freitag. Nachgefragt waren vor allem Benzin-Hybride und Elektroautos. Weniger Neuzulassungen gab es dagegen bei Diesel-Pkw, bei Benzinern gab es ein kleines Plus. Insgesamt wurden um 17,6 Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen.
Alternative Antriebe bestimmten im ersten Jahresviertel die Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden in dieser Kategorie um 29,5 Prozent mehr Pkw (plus 49.075) zugelassen. Am stärksten gefragt waren Benzin-Hybride mit plus 42,0 Prozent (plus 28.460 Pkw), auch bei reinen Elektroautos gab es um 22,4 Prozent mehr Zulassungen. Bei Diesel-Hybriden gab es dagegen einen Rückgang um 10,7 Prozent. Auch Autos mit reinem Diesel-Antrieb fanden kaum Anklang, hier wurden im ersten Quartal um 9,5 Prozent weniger Fahrzeuge zugelassen. Bei den Benzinern stieg die Zahl der Zulassungen um 4,3 Prozent auf 20.429 Pkw an.
Im März alleine zeigte sich ein ähnliches Bild wie für das gesamte Quartal. Die Zahl der Pkw-Zulassungen stieg insgesamt um 27,2 Prozent, mit dem stärksten Anstieg bei Benzin-Hybriden (plus 48,9 Prozent) und einem kleinen Minus (minus 1,0 Prozent) bei reinen Diesel-Pkw.
Über 100.000 neu zugelassene Kfz
Insgesamt wurden im ersten Quartal 100.509 neue Fahrzeuge (Kfz) zugelassen, das war ein Plus von 17,6 Prozent zum Vorjahresquartal. Besonders deutlich stieg die Zahl der neu zugelassenen Motorfahrräder (plus 54,5 Prozent auf 2.091), Rückgänge gab es dagegen bei Lkw der Klasse N2 (minus 26,9 Prozent) und bei Wohnmobilen (minus 10,7 Prozent).