++ ARCHIVBILD ++ Die Zulassungszahlen für E-Autos gingen heuer kräftig nach oben © APA - Austria Presse Agentur
Die Neuwagen-Zulassungen haben auch im Juli weiter zugelegt, allerdings mit weniger Dynamik als zuletzt. Stieg die Zahl der neuen Pkw im Juni im Jahresvergleich noch um 22,9 Prozent, waren es im Juli nur mehr 3,8 Prozent. 25.823 Autos erhielten im Vormonat einen Erstbesitzer. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 190.352 neue Autos auf die Straße gebracht, um 13,4 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2025, rechnet die Statistik Austria vor.
"Dabei legten vor allem E-Autos und Hybride mit jeweils 30 Prozent kräftig zu, während weniger Verbrenner zugelassen wurden als ein Jahr zuvor", so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. Im Zeitraum Jänner bis Juli 2026 wurden 2,4 Prozent weniger Benziner und um 10,4 Prozent weniger Diesel neu zugelassen. Insgesamt kamen konventionell betriebene Pkw auf einen Anteil von 34 Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen. Alternativ angetriebene Pkw erreichten mit einem Anteil von 66 Prozent ein Plus von 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei der Anstieg bei Elektro-Pkw bei 29,3 Prozent lag.
BYD legte kräftig zu
Kräftig zugelegt - wenn auch von niedrigem Niveau - hat von Jänner bis Juli der chinesische Anbieter BYD mit einem Zulassungsplus von 77,9 Prozent. Federn lassen musste vor allem Dacia mit minus 13,12 Prozent. Bei den rein elektrisch angetriebenen Pkw lag BMW vor Skoda und BYD, Tesla belegte Platz vier bei den Marktanteilen.
Der gesamte Kfz-Markt stieg seit Beginn des Jahres 2026 um 260.612 Neuzulassungen an, ein Plus von 13,1 Prozent im Jahresvergleich. Bei den leichten Lkw wurde ein Zuwachs von 20,9 Prozent verzeichnet, bei Sattelzugmaschinen lag dieser seit Jänner 2026 bei 8,7 Prozent. Bei den mittelschweren Nutzfahrzeugen wurde hingegen von der Statistik Austria ein Minus registriert. Bei Traktoren legten die Neuzulassungen um 14,7 Prozent zu. Auf dem Zweiradmarkt wurden von Jänner bis Juli 26.875 neue Motorräder zugelassen, ein Zuwachs von 9 Prozent.