Nicht jeder kann sich sparen derzeit leisten © APA - Austria Presse Agentur
Erhöhte Inflation, schwache Wirtschaftslage - das liebe Geld bereitet vielen Menschen in Österreich Kopfzerbrechen. Jeder Zweite sorgt sich um seine finanzielle Situation, wie eine Umfrage der Santander Consumer Bank zeigt. Im Vergleich zum Vorjahr beurteilen 40 Prozent der 1.500 Befragten ihre Finanzlage etwas oder sogar deutlich schlechter. Ebenfalls 40 Prozent wollen ihre Ausgaben im neuen Jahr durch Preisvergleiche, Rabatte und Aktionen niedriger halten.
Nur für jeden Zehnten stellt sich seine aktuelle finanzielle Situation "sehr gut" dar, 37 Prozent sehen ihre Situation dagegen als "gut". Etwas mehr Befragte (39 Prozent) sehen sich jedoch in einer "eher angespannten" Lage, weitere 13 Prozent haben sogar Probleme, ihre Kosten zu decken.
Sparen als guter Vorsatz für 2026
Dementsprechend wollen viele im laufenden Jahr mehr sparen. Durch Preisvergleiche oder Rabattaktionen wollen 40 Prozent der Befragten ihre Kosten senken, ebenso viele nehmen Fixkosten wie Energie, Versicherungen oder Abonnements ins Visier. Schulden abbauen gehört für jeden Vierten zu den Finanzvorsätzen für das neue Jahr.
Rund 60 Pozent wollen für unerwartete Ausgaben einen Notgroschen ansparen. Aber auch für Urlaub und Freizeit wird bei rund einem Drittel gespart, ein Viertel will Geld für größere Anschaffungen wie ein Auto beiseitelegen. Der Vermögensaufbau ist für rund jeden Fünften ein Sparziel.
Nicht jeder ist in einer finanziellen Situation, in der Sparen eine Option ist: Laut der Umfrage kann sich jeder sechste Befragte (16 Prozent) sparen aktuell gar nicht leisten. Für das Finanzbarometer der Santander Consumer Bank wurden 1.500 Personen mit Wohnort in Österreich vom Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) befragt.