V.li.: Nikolaus Hautsch, Professor für Finanzwissenschaft und Statistik an der Universität Wien, und Richard Straub, Gründer und Präsident des Global Peter Drucker Forums © links: derknopfdruecker / rechts: GPDF
Eine neue Kooperation von der Universität Wien und dem Global Peter Drucker Forum bringt Forschende, Studierende und Führungskräfte zusammen.
Die Universität Wien und das Global Peter Drucker Forum starten eine Zusammenarbeit. Der Austausch zwischen Wissenschaft sowie Management, Leadership und Innovation steht dabei im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz, geopolitischer Wandel und der wachsende Innovationsdruck werfen nicht nur technologische, sondern auch organisatorische und gesellschaftliche Fragen auf. Die Kooperation startet beim diesjährigen Global Peter Drucker Forum am 4. und 5. November in der Wiener Hofburg und der internationalen Managementkonferenz, die ebenfalls im November in Wien stattfindet.
Events widmen sich gesellschaftlich relevanter Forschung
Das Global Peter Drucker Forum bringt seit 17 Jahren (2009) Wissenschaftler:innen, Theoretiker:innen und Führungskräfte in Panels und Workshops zusammen, um Antworten auf drängende Managementfragen zu finden. Dieses Jahr wird es erstmals auch Sessions mit der Universität Wien in einem eigenen Pre-Event-Setting geben, bei dem Spitzenforschung und wissenschaftliche Durchbrüche etwa in Quantenphysik oder den Life Sciences im Fokus stehen. Dabei bringt die Universität Wien eine interdisziplinäre Herangehensweise ein: Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichsten Disziplinen zusammen, um Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen zu entwickeln und somit Innovation und Veränderung voranzutreiben.
Mit Markus Reitzig, Professor für Strategisches Management und Stefan Wagner, der den Lehrstuhl für Technologie und Innovation innehat, sind zwei Wissenschaftler der Universität Wien als Speaker am Main Event (GPDF) vertreten. Sie bringen ihre Forschungsperspektiven in die Diskussionen mit ein. Auch Studierende werden in die Veranstaltungen miteingebunden, um einen Diskurs zu fördern und Fragen der Next-Generation zu klären.
Nikolaus Hautsch, Vizerektor und Professor für Finanzwissenschaft und Statistik an der Universität Wien und Mitglied des International Advisory Board des Global Peter Drucker Forums, sieht darin einen wichtigen Aspekt der Kooperation: "Gerade bei tiefgreifenden Veränderungen braucht es den Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen, zwischen Forschung und Praxis und zwischen den Generationen."
Wiener Wurzeln, globale Perspektive
Die Zusammenarbeit knüpft zugleich an die Geschichte des Forums an: Peter Drucker wurde 1909 in Wien geboren und verbrachte hier seine Jugend, bevor er zu einem der einflussreichsten Managementdenker:innen des 20. Jahrhunderts wurde. Mit der Universität Wien kommt nun eine wissenschaftliche Institution als Partner hinzu. Richard Straub, Gründer und Präsident des Global Peter Drucker Forums, sieht als Alumnus der Universität Wien darin eine Möglichkeit, die Diskussion über Management über die Grenzen einzelner Fachbereiche hinauszuführen: "Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nicht aus einer einzigen Perspektive beantworten. Deshalb ist es wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zusammenzubringen und daraus neue Fragen für das 'Next Management' abzuleiten." (red.)
www.druckerforum.org