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NEW BUSINESS 7/2015

OBERÖSTERREICH Neue Wege für die Brau Union »Mit dem Vertrieb von Cider hat die Brau Union Österreich erstmals begonnen, eine neue Kategorie aufzubauen – eine Kategorie, die nichts mit Bier zu tun hat, aber sehr interessant und vielversprechend ist.« Viktor Gillhofer, Geschäftsführer Lebensmittelhandel 78 NEW BUSINESS • OBERÖSTERREICH | SEPTEMBER 2015 Fotos: Brau Union Österreich AG Kategorie Cider wächst doppelt so schnell wie Kategorie Bier Die Marke Strongbow steht für Jahrzehnte an Tradition und höchste Produktqualität. Hergestellt aus mehr als zwölf Apfelsorten und mit sanft prickelnder Kohlensäure versetzt, schmeckt der leicht alkoholische (4,5 Prozent) Strongbow- Cider am besten auf Eis. Er ist in drei Sorten erhältlich: Die Sorte Gold Apple steht für puren Geschmack nach saftigen Äpfeln. Strongbow Red Berries besticht durch seine intensiv rote Farbe, zum Geschmack frischer Äpfel gesellen sich die dezente Süße und die feine Säure von saftig roten Beeren. Die dritte Sorte ist Strongbow Elder ower, wo ein Hauch von Holunderblüte und Limette einen einzigartigen Geschmack verleiht, der leicht an Muskat und saftige Litschi- Früchte erinnert. Die englische Cidermarke Strongbow wurde 1962 gegründet und nach dem Spitznamen des „Earl of Pembroke“ Strongbow – also starker Bogen – benannt. Drei Millionen Hektoliter davon werden weltweit pro Jahr getrunken, der Marktanteil liegt damit bei 15 Prozent. Cider als Kategorie ist weltweit die Getränkekategorie, die am stärksten wächst. Konkret wächst die Kategorie Cider doppelt so schnell wie die Bierkategorie und sogar dreimal so schnell wie die Kategorie Wein. Die Brau Union hat die Vision, die Kategorie Cider auch in Österreich zu etablieren und aktiv mitzugestalten. Die Herstellung von Cider Strongbow schmeckt am besten eiskalt im Original-Marken-Glas – das Glas idealerweise zu einem Drittel mit Eiswürfeln befüllt. Cider bietet sich als Erfrischung oder als Aperitif an, passt aber auch zu leichten Speisen (Salat, helles Fleisch etc.). Durch die Vielfalt an Sorten – neben Apfel z. B. auch Holunder und Beeren – kann nach Lust und Laune kombiniert und experimentiert werden. Der Herstellungsprozess von Cider benötigt ca. vier bis sechs Wochen. Zu Beginn steht die Apfelernte, die nur genau dann sein darf, wenn die Äpfel schön reif sind – wegen des Fruchtzuckers. Nach der Ernte werden die Äpfel gewaschen und gepresst. Der Apfelsaft kann dann sofort frisch verwendet werden oder durch Konzentration für späteren Einsatz lagerfähig gemacht werden – denn richtig reife Äpfel gibt es nicht das ganze Jahr. Der Saft wird mit einer speziellen Cider-Hefe angereichert, die den Fruchtzucker in Alkohol umwandelt – die Gärung ndet statt. Bei 19 bis 23 Grad dauert dieser Prozess etwa elf Tage, dann wird die Hefe wieder entfernt, und nach einer Filtration ist das Grundprodukt für den Cider fertig. Das Lieblingsgetränk der englischen Elite Die Anfänge der Cider-Geschichte werden vor 5.000 Jahren vermutet, gesichert ist, dass vor über 2.000 Jahren die antiken Griechen, Römer und Hebräer bereits über Getränke aus vergorenen Äpfeln Bescheid wussten. Verbreitet über die Araber und Römer, war Cider bald in ganz Europa bekannt. Im 16. Jahrhundert war das Getränk in Frankreich sogar beliebter als Wein, im 18. Jahrhundert erkor die englische Elite den Cider zum Lieblingsgetränk. VM IMPRESSUM Medieneigentümer, Herausgeber- und Redaktionsadresse: New Business Verlag GmbH, A-1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 6, Tel.: +43/1 /235 13 66-0, Fax-DW: -999 • Geschäftsführer: Lorin Polak • Sekretariat: Sylvia Polak • Chefredaktion: Victoria E. Morgan, Melanie Wachter • Redaktion: Bettina Ostermann • Artdirektion: Gabriele Sonnberger • Lektorat: Charlotte Babits • Druck: Stadtdrucker 2012 GmbH, Eduardgasse 6, 1180 Wien, Tel.: +43/1/8156711/33, Fax: +43/1/8156711/50, http://www.printadvice.net/


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