Wo aus Wasser Gold gemacht wird.

NEW BUSINESS Bundeslandspecial - OBERÖSTERREICH 2026
Seit 2015 tritt BWT als Sportsponsor auf.

Zahlreiche der schönsten Seen Österreichs prägen das Land ob der Enns. Zudem fließen namhafte Flüsse durch Oberösterreich. Der Wasserreichtum beflügelt auch die regionale Industrie.

Das kostengünstigste und auch größte Testimonial liegt direkt vor der Haustür. Mächtig erstreckt sich der Mondsee über mehr als 14 Quadratkilometer im oberösterreichischen Teil des Salzkammerguts. Der beliebte Badesee ist nicht nur der viertgrößte zur Gänze in Österreich liegende See, sondern gilt auch als einer der schönsten des Landes und als erstklassiges Segelrevier.

Wer an den Gestaden eines solchen Gewässers seine Zelte aufschlägt, darf sich nicht nur an einer erstklassigen Lage erfreuen, sondern genießt auch einen unbezahlbaren Heimvorteil. Zumal man sich als ein Unternehmen wie BWT der Aufbereitung von Wasser verschrieben hat. „Best Water Technology“ gilt dann zwar für die Wasserqualität in und um den Mondsee, vor allem aber steht es als Unternehmens-Claim und als die ausgeschriebene Version des Akronyms und Unternehmensnamens BWT.
 
Lange Tradition, kurz Erfolgsgeschichte
Was 1990 in einem kleine Werksgebäude begann, hat sich mittlerweile zu einem Konzern mit mehr als 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Aus einem lokalen Unternehmen erwuchs binnen kürzester Zeit ein globaler Akteur, der aktuell in mehr als 120 Ländern vertreten ist und an 13 Standorten produziert.

Hauptsitz der heutigen BWT Holding ist nach wie vor Mondsee. In der oberösterreichischen Marktgemeinde befindet sich auch die wichtigste Produktionsstätte, zudem sind Forschung und Logistik hier angesiedelt. Neben dem Stammsitz zählen Schriesheim in Deutschland (Produktion und Entwicklung), Paris (Produktion und Technologiezentrum) sowie die Schweizer Gemeinde Aesch (Kanton Basel-Landschaft) zu den wichtigsten Standorten. In Aesch ist die BWT Aqua AG mit einer eigenen Fertigung und Entwicklung angesiedelt.

Auch wenn 1990 als offizielles Gründungsjahr von BWT gilt, reichen die Wurzeln des Unternehmens bis in das Jahr 1823 zurückverfolgen, als Johann Adam Benckiser eine kleine Chemiefabrik in Deutschland gründete. Daraus entwickelt sich die „Benckiser Wasser Technik“ (BWT), aus der schließlich Andreas Weißenbacher durch einen Management-​​Buy-​out 1990 die Basis für die heutige BWT schuf, die 1992 vom Firmensitz in Hallein (Salzburg) nach Mondsee übersiedelte. Weißenbacher fungiert heute noch als CEO der BWT Holding und ist mit der um ihn formierten WAB größter BWT-Aktionär. 

Blauer Planet und Formel 1
BWT agiert heute unter dem Slogan „For You and Planet Blue“ und formuliert zu diesem blauen Planeten: „Wir setzen unser Know-​how dafür ein, die begrenzten Wasserreserven unseres Planeten aufzubereiten und nutzbar zu machen – immer im Einklang mit der Natur.“ Nach wie vor zählen Filter und die Aufbereitung zu Trinkwasser zu den Kernkompetenzen.

Doch die Produktpalette des Unternehmens reicht mittlerweile von der Trinkflasche über die Anreicherung des Trinkwassers in Privathaushalten mit Magnesium sowie Wasseraufbereitungsanlagen für Hotels, Thermen und Schwimmbäder bis hin zu hochkomplexen Systemen für die Biotechnologie- und Pharmaindustrie und die Technik für Wasserstoff als Energiequelle. BWT gilt längst als (einer) der Marktführer für Wassertechnologie.

Der Mondsee mag zwar in Österreich und den umliegenden Regionen Zen­tral­europas als Attraktor taugen, doch um beispielsweise im arabischen Raum oder in Indien größere Bekanntheit zu erlangen, braucht es andere Medien. Im Jahr 2015 stieg BWT daher als Sponsor in den Spitzensport ein und tummelt sich seither im Fußball, alpinen Skisport und Skispringen sowie Motorrennsport. Mit dem Alpine-F1-Team zählt das pinke BWT-Branding seit 2022 sogar zum fixen Bestandteil der Königsklasse im Motorsport.

„Es geht um mehr als nur Aufmerksamkeit, hinter der Farbe Pink steht die Mission ,Change the World – sip by sip‘: die Welt jeden Tag etwas besser zu machen“, formuliert das Unternehmen zu seinem Engagement als Sportsponsor. Diese Mission soll von den Sponsorpartnern in die Welt hinausgetragen werden, BWT verschweigt aber auch die dahinterstehende Marketingstrategie nicht: „Ein Ziel, das die Menschen über die weltberühmten Plattformen wie die Formel 1, DTM, Porsche Supercup, alpines Skifahren, Skispringen sowie verschiedenste Ballsportarten dazu motivieren soll, sich und dem Planeten gleichzeitig etwas Gutes zu tun – mit lokal aufbereitetem und mineralisiertem BWT-​Wasser.“ 

Land der Seen, Land der Flüsse
Oberösterreich gilt mit seinen mehr als 70 Seen, darunter der Attersee als der größte vollständig in Österreich liegende See und der Traunsee als der tiefste See der Republik und zugleich jener mit dem größten Wasservolumen, als das wasserreichste Bundesland. Zudem wird das Land ob der Enns von den größten Flüssen des Landes – Donau, Inn, Salzach, Traun, Enns und Steyr – durchflossen.

Nur logisch, dass Wasser auch in der Industrie eines solchen Landstrichs eine zentrale Rolle spielt. Allein rund 900 Wasserkraftanlagen laufen quer durch das Land verteilt, produzieren mit einer installierten Leistung von insgesamt 1.840 MW und im Mittel für eine Stromproduktion von 10,2 TWh. Oberösterreichs Wasserkraftwerke decken damit theoretisch rund 70 Prozent des Stromverbrauchs im eigenen Bundesland ab.

Mineralwasser und Kraftwerkstechnik
Das Spektrum jener Betriebe, die auf Wasser setzen, reicht von der Starzinger Getränkegruppe in Frankenmarkt, zu der unter anderem die Mineralwassermarken Frankenmarkter, Juvina und Long Life zählen, bis hin zum Tiefbau-Unternehmen Braumann aus Antiesenhofen, einem international agierenden sowie auf Gewässerfassung, Brunnen- und Wasserleitungsbau für Kommunen spezialisierten Unternehmen.

Auf Wasseraufbereitung setzen zudem diverse kleinere, lokale Dienstleister und Industriebetriebe. Beispielsweise die auf Trinkwasserfilter, Enthärtungs- und Enteisungsanlagen spezialisierte DWT Wassertechnik in Gunskirchen oder SMW in Ansfelden mit einem Fokus auf Kühlwassersysteme.

Auf globaler Ebene in den jeweiligen Topligen ihrer Industriesektoren spielen hingegen die Hawle-Gruppe aus Vöckla­bruck (Großarmaturen und individuelle Sonderlösungen) sowie die Linzer Andritz Hydropower, einer der weltweit größten Anbieter im Segment Wasserkraftwerke, mit. (ALS)


INFO-BOX
Die OÖ WASSER Idee
Bereits seit dem Jahr 1946 und einem Landtags­beschluss als Basis existieren in Oberösterreich Wasser­genossenschaften und Wasser­verbände zur öffentlichen Wasserversorgung. Diese sind in einem eigenständigen Verband organisiert, für eine flächendeckend funktionierende Wasserwirtschaft verantwortlich und fungieren als Bindeglied zu den Behörden, sorgen für Informationen und Schulungen rund um das Thema Wasser: „Wir begleiten unsere Mitglieder mit Fach- und Organisationswissen, tragen zu ihrer Vernetzung und Ausbildung bei und sorgen so für einen hohen Grad an Funktionsfähigkeit sowie den Erhalt volkswirtschaftlicher Investitionen“, heißt es im Selbstbild.