Asfinag vergibt Auftrag in Höhe von 376 Mio. Euro an Swietelsly © APA - Austria Presse Agentur

Die Asfinag hat den Auftrag für die Hauptbauleistungen des zweiten Abschnitts der Linzer Autobahn A 26 in Höhe von rund 376 Mio. Euro an die Swietelsky Tunnelbau GmbH und Swietelsky AG ("Swietelsky") vergeben. Der Baustart für den Projektabschnitt Tunnel Freinberg, Bahnhofsknoten und Unterflurtrasse Waldeggstraße ist für den Sommer 2026 geplant, wie die Unternehmen in einer gemeinsamen Aussendung am Mittwoch bekanntgaben.

Der Freinbergtunnel ist mehr als drei Kilometer lang und verläuft unterhalb des Freinbergs, der Ziegelei- und der Waldeggstraße. Der starke Verkehr auf der Waldeggstraße soll künftig "unter der Erde" verschwinden. Während des Baus der Unterflurtrasse stehen weiterhin zwei Spuren pro Richtung zur Verfügung. Durch den Tunnel soll der Stadtteil "deutlich verkehrsberuhigt" werden.

Verkehrsfreigabe für 2032 geplant

Für Anbindungen an der künftigen Anschlussstelle Bahnhof werden drei Tunnelröhren und vier Straßenebenen übereinander angeordnet. Die Strecke verläuft damit zum größten Teil im Tunnel, was Lärm und Umweltbelastungen minimieren soll. Die Waldeggstraße und deren Verbindungen bleiben bestehen, sollen jedoch neugestaltet werden. Das umfasse "großzügigere Gehwege, Busspuren und einen optimierten Radweg". Zusätzlich werde der Bereich neu begrünt. Die Verkehrsfreigabe soll 2032 erfolgen.

Die Gesamtinvestition in die A 26 beträgt den Angaben zufolge 1,2 Milliarden Euro, das Land Oberösterreich trägt 10 Prozent und die Stadt Linz 5 Prozent der Kosten.