Waagner-Biro hofft, Brückenbau-Sparte an den Mann zu bringen © APA - Austria Presse Agentur

Die Käufersuche für die Brückenbau-Sparte von Waagner-Biro ist auf den letzten Metern. Bis heute, Freitag, sammelte die Insolvenzverwalterin des traditionsreichen Stahlbauunternehmens Angebote für die Tochter Bridge Systems AG. "Wir sind sehr optimistisch, dass es bald eine erfreuliche Lösung geben wird", erklärte Masseverwalterin Romana Weber-Wilfert am Freitag auf APA-Anfrage.

Waagner-Biro schlitterte im Herbst in die Zahlungsunfähigkeit und wird derzeit zerschlagen. Die Bühnentechik-Sparte ging an den Sanierer Erhard Grossnigg. Wer beim Brückenbau den Zuschlag erhält, will Weber-Wilfert erst bekanntgeben, wenn der Insolvenzrichter den Kaufvertrag genehmigt hat. Für die internationale Suche nach Interessenten sind auch Berater von Deloitte eingeschaltet.

Von den Insolvenzen im Waagner-Biro-Konzern sind rund 1.500 Mitarbeiter betroffen. Zahlungsausstände beim Louvre in Abu Dhabi und Probleme beim Bau der neuen Gazprom-Zentrale in St. Petersburg gelten aus Auslöser der Krise.