Auch Möbelketten wie Ikea setzen auf Selbstbedienungskassen © APA - Austria Presse Agentur
Mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher nutzt Selbstbedienungskassen in Supermärkten zumindest gelegentlich. 31 Prozent nutzen sie sogar häufig, wie eine repräsentative Umfrage des Handelsverbands ergab. Es gibt jedoch große Altersunterschiede. "Je älter die Kunden, desto größer die Skepsis", erklärte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will zu der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage, für die von Reppublika Research rund 1.000 Personen befragt wurden.
Auch in anderen Handelssparten sind die Self-Checkout-Systeme am Vormarsch, in Baumärkten werden sie von 20 Prozent regelmäßig genutzt, in Drogerien von 18 Prozent und im Einrichtungshandel von 15 Prozent. Im Sport- und Modehandel sind es 14 Prozent, gefolgt vom Buchhandel mit 11 Prozent und dem Elektrohandel, wo erst 10 Prozent regelmäßig Selbstbedienungskassen nutzen.
Dabei steht nach den SB-Kassen schon die nächste Neuerung vor der Tür: "Scan & Go". Hier erfassen Kunden die Produkte mit dem eigenen Smartphone und bezahlen direkt in einer App. Laut der Handelsverband-Umfrage kennen 45 Prozent diese Möglichkeit der Bezahlung, genutzt haben sie aber erst 14 Prozent. Mehr als die Hälfte der Österreicher hat noch nie davon gehört. Vorreiter sind auch hier die jüngeren Generationen. 31 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben Scan & Go bereits ausprobiert.