In solchen Lagern soll es systematisch Zwangsarbeit geben © APA - Austria Presse Agentur

China hat die Aufnahme weiterer heimischer Unternehmen auf eine US-Sanktionsliste wegen des Vorwurfs der Zwangsarbeit als ungerechtfertigt zurückgewiesen. Es handle sich um einen klaren Akt wirtschaftlichen Zwangs, der die legitimen Rechte der Unternehmen verletze und die Stabilität der globalen Lieferketten störe, erklärte das Handelsministerium in Peking am Samstag. Man lehne Zwangsarbeit ab, hieß es in der Erklärung des Ministeriums.

Die Regierung in Peking forderte die USA auf, den unfairen Druck auf chinesische Unternehmen zu beenden; man werde die Rechte der Firmen schützen. Die USA hatten am Freitag Importe von 43 weiteren chinesischen Unternehmen verboten und das mit anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in der Region Xinjiang begründet. Dort berichten Angehörige der muslimischen Volksgruppe der Uiguren und Menschenrechtsorganisationen seit Jahren, dass Hunderttausende Menschen gegen ihren Willen in Umerziehungslager gesteckt, teils gefoltert und zu Zwangsarbeit verpflichtet worden sind.