WKO-Landeskammern stellen sich hinter Präsidentin Schultz © APA - Austria Presse Agentur

Die Präsidenten der Landeskammern haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für WKÖ-Präsidentin Martha Schultz in der Causa Ruck betont. Von einem "kolportierten internen Machtkampf" könne keine Rede sein: "Wir stehen uneingeschränkt hinter unserer Präsidentin Martha Schultz", hieß es in der Erklärung, die der APA über die Wirtschaftskammer Vorarlberg zuging. Die mutmaßlichen Aussagen Rucks seien Sache der WKW, belasteten inzwischen aber die ganze Organisation.

Offenbar wollen die Landeskammern durch Geschlossenheit auch weiteren Schaden von der Wirtschaftskammer fernhalten. Schultz habe in einer schwierigen Zeit Verantwortung übernommen, dadurch, dass man mit ihr "gemeinsam den eingeschlagenen ambitionierten Reformweg weitergehe", solle die Organisation wieder zu alter Stärke geführt werden.

Die mutmaßlichen Aussagen des Präsidenten der Wirtschaftskammer Wien, Walter Ruck, seien Sache der eigenständigen Wiener Organisationen, in die man sich nicht einmischen wolle. "Dennoch haben diese und die diesbezügliche mediale Berichterstattung auch uns in eine schwierige Situation gebracht und belasten inzwischen unsere gesamte Organisation", hieß es in der Erklärung, die von Wolfgang Ecker (WKNÖ), Andreas Wirth (WKB), Josef Herk (WKSTMK), Jürgen Mandl (WKK), Doris Hummer (WKOÖ), Peter Buchmüller (WKS), Barbara Thaler (WKT) und Karlheinz Kopf (WKV) unterzeichnet wurde.