Hartlauer will österreichische Geschäfte unterstützen © APA - Austria Presse Agentur

Hartlauer-Chef Robert Hartlauer sorgt sich - nicht zuletzt aus Eigeninteresse - über den Kaufkraftabfluss zu ausländischen Online-Händlern. Daher arbeitet er an einer Plattform, auf der ersichtlich werden soll, welche Handelsfirmen tatsächlich Wertschöpfung in Österreich erarbeiten. "Das ist gar nicht so leicht herauszufinden", sagt er im "Kurier" (Samstagsausgabe).

Die von Hartlauer angedachte Plattform soll das ändern. Dahingehend ist er laut eigenen Angaben mit der Wirtschaftskammer, dem Handelsverband und einigen seiner Mitglieder in Gesprächen.

"Ich will einen Verein gründen, dem sich dann im besten Fall ein paar Hundert Firmen anschließen", sagt Hartlauer. "Von Filialisten im ausländischen Besitz, die hierzulande Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen, bis zu kleineren Betrieben." Spätestens in einem Jahr solle die Plattform stehen, so die Ankündigung.

Auf die Post-Plattform "Shöpping" angesprochen, sagt Hartlauer, diese sei "etwas anderes. Dabei geht es darum, Datensätze zu generieren und Provisionen von Händlern zu kassieren." Auf dem 2017 von der Post als österreichischer Marktplatz ins Leben gerufenen Online-Einkaufsportal shöpping.at bieten mehr als 500 Händler ihre Waren an.